Spiegellose Systemkameras im Vergleich und Test

Die besten Systemkameras Oktober 2014
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Note 1,1 10/2014

  • Sehr hochauflösendes Display
  • Klappbares, Selfie-taugliches Touchscreen
  • Moduswahlrad
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ab 359,00 €

gebraucht ab 418,11 € Preis kann jetzt höher sein

Note 1,2 04/2014

  • Überdurchschnittlich großes Klappdisplay von 3,31 Zoll
  • Touchscreen
  • Wi-Fi
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Note 1,4 09/2014

  • Großer elektronischer Sucher mit Dioptrienausgleich
  • Sehr hohe Sucherauflösung
  • Schnelle Sucher-Bildwiederholungsrate

Hersteller

Panasonic
Samsung
Sony
Olympus
Nikon

Gelistet seit

Preis

-

Testquellen

Foto Magazin
ColorFoto
DigitalPHOTO
CHIP FOTO VIDEO
Foto Hits

Auflösung (MP)

-
Vollformat-Sensor
APS-C-Sensor
MicroFourThirds-Sensor

optischer Zoom (x)

-

Anfangsbrennweite

22,5 mm und kleiner
24 mm
25 mm
26 mm
28 mm
> 28 mm

Maximalbrennweite (mm)

-

Anfangslichtstärke Weitwinkel (f)

-

Displaygröße

Bis 2,5 Zoll
2,7 Zoll
3 Zoll
3,5 und mehr

Displayauflösung

< 230.000
230.000
460.000
910.000
ab 1.000.000
Display beweglich
Touchscreen

Sucher

optischer Sucher
elektronischer Sucher

Belichtungssteuerung

Programmautomatik
Manuell
Halbautomatik

Dateiformate

JPEG
RAW
optischer/ mechanischer Bildstabilisator

Video

VGA
HD
Full-HD
4K

Stromversorgung

Li-Ion-Akku
AA
AAA
Wasserdicht
Spritzwasserschutz
Wi-Fi
GPS

Nikon-Autofokusmotor (Nur relevant bei Nikon-DSLRs)

im Body integriert
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Note 1,7
Letzter Test:04/2014
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Hier finden Sie eine Marktübersicht über aktuelle Systemkameras im Test 2014. Systemkameras werden immer beliebter, und zwar zu Recht. Während man bei DSLRs selbst mit einer kleinen Ausrüstung schnell mehrere Kilogramm auf den Schultern hat, kommt man bei den kleinen Systemkameras bei gleicher Ausstattung auf viel weniger Gewicht. Auch die Maße sind viel geringer. Sprich: mit einer Systemkamera ist man um einiges mobiler als mit einer digitalen Spiegelreflexkamera, und das bei grundsätzlich gleichen Fähigkeiten und Leistungen.

Systemkamera? Was ist denn das?

Ein paar Worte zum Begriff: eigentlich beschreibt "Systemkamera" jede Kamera, bei der die Optik gewechselt werden kann, also auch Kameras mit Schwingspiegel. Als jedoch vor einigen Jahren die kleinen, spiegellosen Geschwister der großen DSLRs auf den Markt kamen, fehlte eine eigene Bezeichnung. Hier setzte sich der Begriff Systemkamera durch, was aber aus oben genannten Gründen eigentlich nicht ganz richtig ist. Weitere Taufversuche waren EVIL-Kamera (Electronic Viewfinder Interchangeable-Lens), DSLM (Digital Single Lens Mirrorless), CSC (Compact System Camera) oder auch MILC (Mirrorless Interchangeable-Lens Camera). Nach wie vor ist aber "Systemkamera" die am weitesten verbreiteste Bezeichnung.

Der Unterschied zu DSLRs

Der technische Unterschied von Systemkameras zu Spiegelreflexkameras liegt nicht allein in der Größe. Das Hauptmerkmal von Systemkameras ist, dass der Klappspiegel und damit der Pentaprismensucher weggefallen sind. Damit haben Systemkameras keinen optischen Sucher mehr, sondern nur (und auch das auch nicht immer) einen elektronischen Sucher. Das, was eine Spiegelreflexkamera also zu einer solchen macht – der Spiegel – ist bei den Systemkameras also nicht mehr zu finden. Stattdessen fällt das Licht direkt auf den Sensor, ohne dass ein Spiegel hochgeklappt werden müsste.

Konsequenzen für den Autofokus

Aus dem Wegfall des Schwingspiegels erwächst außer dem Wegfall des optischen Pentaprismensuchers noch eine weitere Konsequenz: während DSLRs zwei Autofokussysteme haben, setzte man bei Systemkameras lange nur noch auf ein System – nämlich die Kontrastmessung. Die ist im Vergleich zu den Anfangsjahren der Systemkameraklasse inzwischen rasend schnell geworden und steht den Phasen-AFs der Spiegelreflexkameras kaum noch nach. Trotzdem integrieren immer mehr Hersteller auf dem Sensor zusätzlich einen Phasen-Autofokus. Diese Hybride beschleunigen nicht nur die Fokusqualität, sondern erlauben auch eine bessere Motivverfolgung.

Kein optischer Sucher mehr

Bei vielen Systemkamera-Modellen wird auf einen Sucher ganz verzichtet, hier setzt man einzig auf den Monitor, also auf eine Motivwahl wie mit einer regulären Kompaktkamera. Viele hochwertigere Systemkameras bieten aber zusätzlich einen elektronischen Sucher. Dieser hat in den ersten Jahren viel schlechte Presse gehabt: schlechte Auflösung, miese Farben, Verzögerung bei Schwenks… inzwischen aber ist die Qualität immer besser geworden und bietet – z.B. durch bessere Helligkeit bei wenig Licht, eine sofortige Farbvorschau oder umfangreiche Einblendmöglichkeiten – gegenüber den optischen Suchern der DSLRs sogar ein Plus. Heute können elektronische Sucher in Systemkameras allen Qualitätsprüfungen standhalten.

Die Bildqualität von Systemkameras

Bleibt noch die Frage nach der Bildqualität. In den Tests zeigt sich, dass die Systemkameras den großen Schwestern aus der DSLR-Klasse in nichts mehr nachstehen. Höchstens auf Profi-Niveau lassen sich zwischen den High-End-Systemkameras und den High-End-Spiegelreflexkameras noch Unterschiede feststellen. Wie bei allen Digitalkamera-Typen ist die Bildqualität abhängig von der Sensorgröße und der Preisklasse. Erhältliche Sensorgrößen in Systemkameras gibt es vom Vollformat- und APS-C-Format, wie sie sich auch bei DSLRs finden, über kleinere Micro-Four-Thirds-Sensoren, die eine ähnlich hohe Bildqualität erreichen, bis zu kleinen Sensoren, die nicht oder nur unwesentlich größer sind als die von durchschnittlichen Kompaktkameras.

Für wen sind Systemkameras geeignet?

Systemkameras gibt es inzwischen für alle Zielgruppen vom Einsteiger bis zum Semiprofi. Auch gibt es bei den Preisen kaum noch Unterschiede zur DSLR-Klasse. Das gilt sowohl für die Bodys als auch die Objektive. Der größte Vorteil dieses Kameratyps liegt in den kompakten Maßen und dem geringen Gewicht. Wenn leichtes Gepäck eines der wichtigsten Merkmale ist, sollte man sich hier umsehen. Die kleinen Gehäuse der Systemkameras können aber auch ein Nachteil sein: mit großen Händen sind DSLRs besser zu bedienen.