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Gerätetypen und Preise

Wie funktioniert ein Navi?

Navigationsgeräte ermitteln ständig ihre aktuelle Position mit Hilfe eines GPS-Satelliten (Global Positioning System). Insgesamt 24 solcher Satelliten kreisen um die Erde. Per Funk wird die Verbindung zum Satelliten hergestellt und die ermittelten Daten werden in eine digitale Landkarte übertragen, die im Gerät gespeichert ist. In dieser Karte sind alle Straßen mit Höchstgeschwindigkeiten gespeichert. Das Navi weiß auch, ob es sich um eine Einbahnstraße handelt. Außerdem werden immer mehr Zusatzinformationen wie z.B. Straßenschilder und Verkehrsregeln einbezogen. Auf Grundlage dieser Daten berechnet das Navigationsgerät dann die bestmögliche Route und lotst den Fahrer ans Ziel.

Gerätetypen

Bei Navigationsgeräten kann man im Wesentlichen zwischen zwei Gerätetypen unterscheiden, dem Festeinbau-Navi und dem portablen Gerät.

 

Navigationssysteme - Gerätetypen und Preise

© @sray - Fotolia.com

Fest eingebaute Navigationsgeräte werden häufig bereits ab Werk vom Autohersteller in der Mittelkonsole des Fahrzeugs verbaut. Sie sind normalerweise wesentlich teurer als portable Geräte und können in Sachen Komfort kaum mithalten. In der automobilen Oberklasse sind fest eingebaute Navigationssysteme meist Standard und ohne Aufpreis zu bekommen. Der Nachteil aber liegt auf der Hand: Anders als ein portables Navi kann ein Festeinbau-Navi in nur einem KFZ verwendet werden.

Daneben kann man sich auch nachträglich ein Navigationsgerät fest im Auto einbauen lassen. Viele solcher Geräte werden von renommierten Autoradio-Herstellern wie Pioneer oder Blaupunkt hergestellt. Daher sind sie häufig Autoradio und Navi in einem und finden ihren Platz dementsprechend im DIN-Schacht des Autoradios. Meist sind solche Festeinbau-Navis günstiger als Geräte, die ab Werk eingebaut sind. Außerdem ist die Funktionsvielfalt größer.

 

Navigationssysteme - Gerätetypen und Preise

© Martina Berg - Fotolia.com

 

In den letzten Jahren aber haben die portablen Navigationsgeräte ihren unaufhaltsamen Siegeszug angetreten. Sie werden mit einer speziellen Saugnapf-Halterung am unteren Ende der Windschutzscheibe angebracht. Gegenüber fest eingebauten Geräten bieten sie einige Vorteile. Die Bedienung ist einfacher, der Komfort beim Navigieren ist höher und es sind mehr Zusatzfunktionen vorhanden. Wechselt man das Fahrzeug, kann man die Halterung ohne Probleme abnehmen und im neuen KFZ wieder anbauen. Schlagendes Argument ist aber vor allem der geringere Preis gegenüber Festeinbauten.

Fällt das portable Navi etwas größer aus, kann es allerdings die Sicht des Fahrers einschränken. Zudem integriert sich ein fest eingebautes System optisch besser ins Fahrzeug als die portable Variante.

Einige der portablen Navigationsgeräte lassen sich übrigens auch auf dem Motorrad verwenden. Außerdem gewinnt die Fußgänger-Navigation eine immer größere Bedeutung. Es gibt auch Navigationsgeräte speziell für Skifahrer und Bergsteiger.

Konkurrenz müssen portable Navis durch Handys fürchten. Die Navigation per Handy findet immer mehr Verbreitung.

Was kostet mich ein Navi?

Fest eingebaute Geräte schlagen, sofern sie nicht zur Grundausstattung des Fahrzeugs gehören, mit mehreren tausend Euro zu Buche. Auch für Systeme, die nachträglich fest eingebaut werden, muss man mindestens 500 Euro einplanen.

Portable Navis sind dagegen schon für unter hundert Euro zu haben. Die Obergrenze für portable Geräte liegt derzeit bei ca. 400 bis 500 Euro. Gegenüber einfachen Navis der Einstiegsklasse haben diese Geräte meist einen deutlich größeren Bildschirm und eine Menge zusätzlicher Funktionen zu bieten.



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