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Die Halterung und die Antenne

Halterung

Ein portables Navi wird meist mit einer Saugnapfhalterung an der Windschutzscheibe des Fahrzeugs befestigt. Dabei ist zwischen aktiven und passiven Haltern zu unterscheiden. Bei aktiven Systemen sitzen alle Kabel am Halter; das sind in der Regel Stromkabel und, sofern vorhanden, das Kabel des TMC-Empfängers bzw. der GPS-Antenne. Das hat den Vorteil, dass das Navi einfach aus der Halterung genommen und wieder eingesetzt werden kann, ohne dass die Kabel am Gerät eingesteckt bzw. entfernt werden müssen. Passive Halterungen halten nur das Navi selbst; die Kabel sitzen allesamt am Gehäuse des Navis.  

Daneben ist die Länge der Halterung ein entscheidender Faktor. Ragt der Arm des Halters nicht weit genug in das Fahrzeug hinein, kann die Bedienung des Navis zu einer Gymnastikübung ausarten. Zudem benötigt man in diesem Fall Adleraugen oder eine gute Lesebrille, um die Infos auf dem Bildschirm entziffern zu können.

Wichtig ist auch, ob die Halterung starr oder beweglich ist. Besitzt die Halterung z.B. einen Kugelkopf, kann sie besser an die Bedürfnisse und den Blickwinkel des Fahrers angepasst werden.

Das Navi sollte in seinem Halter natürlich fest sitzen und trotzdem einfach eingesteckt und wieder entnommen werden können. Einsteiger-Navis enthalten im Lieferumfang oftmals nur eine starre passive Halterung. Eine aktive Halterung kann aber nachgekauft werden.

GPS-Antenne, Stromversorgung & SD-Slot

Die meisten Navigationsgeräte lassen sich wahlweise mit einem Akku oder einem KFZ-Stromkabel über den Zigarettenanzünder betreiben. Nutzt man das Navi im Auto überwiegend mit Stromkabel, ist die Akkulaufzeit zweitrangig. Anders sieht es aus, wenn man das Navi auch zu Fuß oder auf dem Motorrad benutzt. Hier ist ein leistungsstarker Akku wünschenswert. Leider bieten eingebaute Stromspender selten eine lange Laufzeit. Üblich ist eine Ausdauer von ca. zwei Stunden, manchmal muss man sich aber auch schon mit nur einer Stunde Saft begnügen. Ein guter Wert sind drei Stunden Akkulaufzeit.

Eine leistungsstarke GPS-Antenne ist ebenfalls wünschenswert, damit das Navigationsgerät unterwegs nicht die Orientierung verliert. Früher hatten portable Navis eine externe Wurfantenne für den GPS-Empfang, heute ist der Sender in der Regel im Gehäuse eingebaut. Einige Navis können bei Abreißen des Satellitenempfangs, z.B. im Tunnel, die Route interpolieren, d.h. das Gerät berechnet die aktuelle Position anhand der Fahrdaten seit dem letzten Satellitenkontakt.

Viele Navigationsgeräte verfügen zudem über einen Slot für SD-Speicherkarten. Via Speicherkarte können zusätzliche Karten installiert oder andere Daten auf das Gerät übertragen werden. Bei fest eingebauten Navigationssystemen geschieht das Kartenupdate meist über ein CD-Laufwerk.



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