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PC nachrüsten

Ein PC hält nicht für die Ewigkeit. Die ersten Komponenten werden nach spätestens fünf Jahren veraltet sein. Wenn der PC für Spiele oder Multimedia gedacht ist, auch schon wesentlich früher.

Mit dem Gedanken, dass der High-End-PC von heute schon morgen nur noch ein Mittelklasse-PC ist, muss man sich wohl oder übel abfinden. Wenn man denn auf das Prestige verzichten kann, ist es daher effektiver, gar nicht erst einen High-End-PC mit den besten Komponenten zu kaufen, sondern lieber etwas weniger Geld zu investieren und das gesparte dann in ein paar Monaten in eine Aufrüstung zu investieren. Ein 1000 Euro PC ist in einem Jahr grob gesagt leistungsschwächer als ein 600 Euro PC, bei dem in einem Jahr für 200 Euro einige Bauteile gegen neuere ausgetauscht werden. 

Anstatt sich alle paar Jahre einen komplett neuen PC zuzulegen, ist es also oft günstiger, in kleineren Abständen einige Komponenten gezielt auszutauschen. So muss man nicht jedes Mal teure State-of-the-art Hardware kaufen, sondern kann zugreifen, wann immer die Hardwarepreise gerade besonders niedrig sind. Kauft man sich einen PC auf einen Schlag, muss man die Preise nehmen wie sie sind. Einige Bauteile werden gerade günstig zu haben sein, andere hingegen nicht. Beim beständigen Nachrüsten kann man dauerhaft Schnäppchen abgreifen. Mit einer solchen Aufrüst-Strategie wird man ab einem gewissen Zeitpunkt nach dem Kauf trotz neuer Komponenten zwar keinen Spitzenrechner mehr haben, aber das Gerät wird immer noch vollkommen ausreichen, um alle Anwendungen ohne große Leistungseinbußen laufen zu lassen. Die Ersparnis gegenüber einem Neukauf ist erheblich.

Voraussetzung ist, dass dies schon bei dem Kauf eines Computers miteinkalkuliert wird. Je spezieller die Konfiguration, desto schwieriger ist es später, ein Bauteil auszutauschen. Das Mainboard sollte besonders lange halten, da ein Austausch sehr aufwendig ist. Hier lohnt es sich also, einige Euros mehr zu investieren. Potentielle Kandidaten für eine ad-hoc Aufrüstung sind CPU, RAM und Grafikkarte. Festplatten müssen nicht ausgetauscht werden, sondern können durch eine neuere Festplatte ergänzt werden, genügend SATA-Anschlüsse vorausgesetzt. Bei Laufwerken empfiehlt es sich, fürs erste ein günstiges mit leicht veralteter Technik zu wählen und später durch ein neues zu ersetzen oder zu ergänzen, wenn die Preise gefallen sind. Anstatt sich jetzt für über 500 Euro einen Blu-Ray Brenner zu gönnen, sollte man lieber zu einem DVD Brenner und einem Blu Ray Player für zusammen 250 Euro oder sogar nur einem DVD-Brenner für 40 Euro greifen, und in einem bis zwei Jahren einen erschwinglichen und technisch ausgereiften BR-Brenner nachrüsten.



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