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Tablet-Schnittstellen

Die Schnittstellenpalette umfasst in der Regel mindestens WLAN, USB und einen Anschluss für Kopfhörer. Aber schon hier beginnen die Unterschiede im Detail. Während bei Notebooks und Netbooks schon längst der WLAN-Standard 802.11n Einzug gefunden hat, benutzten einige Tablets noch den veralteten g-Standard. Auch ein moderner USB 3.0-Anschluss ist eine Seltenheit. USB 2.0 ist bei Tablets nach wie vor Standard. Das ist ärgerlich, da durch den beschränkten Speicherplatz eine externe Festplatte Pflicht ist. Und auch beim Befüllen des Tablets mit Medien vom Heim-PC würde die zusätzliche Übertragungsgeschwindigkeit durch USB 3.0 nützlich sein. Firewire- und eSATA-Anschlüsse sind noch seltener. Apple bietet nicht einmal einen normalen USB-Anschluss, verdient sich dafür durch passende Adapter eine goldene Nase.

Tablets - Tablet-Schnittstellen
© Archos

Neben WLAN sorgt meist Bluetooth für eine gute drahtlose Anbindung. Ein 3G-Modul findet sich hingegen nicht bei jedem Gerät und wird dann meist explizit beworben. Das können auch nur Nutzer gebrauchen, die eine passende SIM-Karte samt Datentarif ihr Eigen nennen. Dann jedoch ist man nicht mehr an WLAN-Hotspots zum Surfen gebunden. Viele Provider bieten solche SIM-Karten samt Vertrag und dem Tablet zum subventionierten Preis an. In diesem Fall kann man auch die Telefonfunktion nutzen, die einige Tablets bieten. Dabei muss man sich nicht das Brett ans Ohr halten, sondern kann über ein Headset kommunizieren. Das ist sogar Pflicht, da die wenigsten Tablets ein Mikrofon haben.

Für viele Anwender dürfte ein Kartenleser wichtig sein. Neben einem USB-Stick sind Flashkarten der einfachste Weg, Medien auf das Tablet zu bringen – für Fotos direkt von der Kamera ohnehin. Wer sein Tablet als Fotospeicher nutzen, diese aber gelegentlich auch auf dem großen Fernseher präsentieren möchte, sollte nach einem der wenigen Tablets mit HDMI-Anschluss Ausschau halten. Damit lassen sich die Fotos direkt vom Tablet auf den Fernseher zaubern. Ebenso selten ist eine Infrarot-Schnittstelle. Aber auch diese wäre im Zusammenspiel mit einem Fernseher nützlich. Das passende App vorausgesetzt, lässt sich das Tablet damit als Fernbedienung einsetzen.

 
Tablets - Tablet-Schnittstellen
USB Logo
 

Die meisten Tablets haben zudem eine oder zwei Webcams und lassen sich damit für die Videotelefonie oder für Schnappschüsse einsetzen. GPS ist nicht selten, aber trotzdem längst nicht in jedem Tablet verbaut. Wer das Tablet als Navigationsgerät nutzen möchte, sollte darauf zwingend achten. Ein Lagesensor ermöglicht es dem Tablet, das Bild ja nach Haltung zu kippen. Damit das nicht nervt, sollte man darauf achten, dass das Tablet eine Funktion hat, dies zu deaktivieren, am besten per Knopf bequem am Gehäuse. Ein Lichtsensor fällt dagegen eher unter die Kategorie Spielerei. Damit kann zwar die Helligkeit des Displays automatisch geregelt werden, aber bis jetzt hat noch kein Hersteller ein Tablet abgeliefert, das dies auf effiziente Art löst, ohne mit unpassenden Schwankungen zu nerven.



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