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Apps: Programme für Tablet-PCs

Die Anzahl und Qualität der Apps sollte ein entscheidender Faktor bei der Kaufentscheidung sein. „Software sells Hardware“ ist ein altes Computersprichwort und dies trifft auch auf Tablets im vollen Maße zu. Zum einen gibt es Programme bzw. Apps, die vorinstalliert sind, zum anderen gibt es Anwendungen, die über den App-Store oder eine freie Quelle zu beziehen sind.

 
Tablets - Apps: Programme für Tablet-PCs
© Appleview.de
 

Bei den vorinstallierten Programmen decken fast alle Tablets die grundlegenden Bereiche Email, Internet, Video, Musik und Bilder ab. Bei Windows, iOS und Android sind diese Anwendungen gleich im Betriebssystem verankert. Die Qualität unterscheidet sich nicht sonderlich. Während Google und Microsoft auf Funktionsvielfalt setzen, beschränkt Apple bewusst die Anzahl der Funktionen auf die Nützlichsten und erzielt durch diesen schlankeren Ansatz eine intuitivere Bedienbarkeit. Die Basisfunktionen sind aber bei allen Anbietern mit einem Minimum an Computererfahrung zu erfassen.

Neben diesen Basisfunktionen haben viele Tablets noch eine Kartenapp, eine Möglichkeit eBooks zu erwerben, zu speichern und zu lesen und eine Textverarbeitungssoftware. Die Einsatzmöglichkeit dieser Apps richtet sich aber nicht zuletzt nach den Hardware-Vorrausetzungen. Eine Kartenapp auf einem Tablet ohne GPS ist nur eingeschränkt nutzbar. Genauso ein eBook-Reader auf einem MiniTablet mit 5-Zoll-Display. Zudem schwankt die Qualität dieser Apps sehr stark. Gerade bei den Office-Anwendungen sollte man sehr genau hinsehen. Nur weil es eine solche gibt, heißt das noch nicht, dass diese auch angenehm zu bedienen ist.

Es gibt Tablets, die ein geschlossenen System sind, die also mit der Software auskommen müssen, die installiert ist. Dies trifft aber nur auf wenige Billigheimer oder Spezial-Tablets zu. Die überwältigende Mehrheit der Tablets lässt sich mit neuer Software erweitern. Die Bezugsquellen werden dabei meist zentral in einem Programm, App-Store oder Marketplace genannt, gebündelt, so dass man bequem Zugriff auf neue Programme hat. Bei Apple ist dies sogar die einzige Möglichkeit, Programme – oder neudeutsch: Apps – zu installieren.

Quantitativ und auch qualitativ hat Apple die Nase vorn bei speziell für Tablets optimierter Software. In Apples App-Store finden sich die meisten Anwendungen und hier gibt es viele Multi-Plattform-Apps als erstes oder in den modernsten Versionen. Beispiele sind die digitale Zeitschrift The Daily oder diverse Spiele. Viele Apps sind kostenlos, aber die Premium-Angebote kosten meist Geld. Android-Nutzer kommen meist günstiger weg als iPad-Besitzer.

 
Tablets - Apps: Programme für Tablet-PCs
© Google

Gerade Spiele sind ein Argument für Apples iPad. Hier gibt es neben Gelegenheitsspielen auch Vollpreisspiele. Zum einen alte Adventures, die für das neue Medium überarbeitet wurden, oder Rennspiele und Action-Hack-and-Slay-Spiele. Oft nutzen diese die spezielle Sensorik des iPads, so dass man diese über Lageveränderung steuern kann. Bei Android-Tablets ist die Gerätepalette zu breit und ohne verbreiteten Standard ist es für die Entwickler schwer, Spiele zu entwickeln, die auf ausreichend vielen Geräten laufen. Diesen Nachteil kann Google aber zumindest zum Teil kompensieren, da Android Flash unterstützt. Damit ist es möglich, die tausenden Online-Spiele zum Laufen zu bringen, die sich im Netz tummeln. Da man keine Maus oder Tastatur zur Verfügung hat, sind einige davon allerdings nicht zu bedienen. Das gleiche gilt für viele Windows-Spiele, die zwar theoretisch auf einem leistungsstarken Windows 7 Tablet laufen, aber mangels angepasstem Steuerkonzept wertlos sind.

Wer ein Android oder Windows Betriebssystem auf seinem Tablet laufen hat, hat die Möglichkeit Software abseits des Appstores zu erwerben und zu installieren. Dies ermöglicht es zum einen, günstiger an Medien wie Musik und eBooks heranzukommen. Zum anderen lassen sich so legal Barrieren umgehen, die die Anbieter gezogen haben, um gewisse Inhalte von den Nutzern fernzuhalten.



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