3D-Fernseher im Test

Die besten 3D-Fernseher Juli 2014
Weitere Fernseher-Seiten »
PLATZ 1

ab 1.068,00 €

Note 1,2 08/2013

  • Sehr gute Bildqualität
  • Twin-Tuner
  • Zweitfernbedienung mit Touchpad
PLATZ 2

ab 1.899,00 €

Note 1,3 05/2014

  • Top Bildqualität in 2D und 3D
  • Twin-Tuner
  • Zwei Fernbedienungen (eine mit Touchpad)
PLATZ 3

ab 1.299,00 €

Note 1,3 01/2014

  • Dreiseitiges Ambilight
  • Sehr gute Bildqualität
  • Tastatur auf der Rückseite der Fernbedienung

Hersteller

Samsung
LG
Philips
Panasonic
Sony

Gelistet seit

Preis

-
3D

TV-Typ

LCD-TV
LCD-TV mit LED-Backlight
Plasma-TV
OLED-TV

Bilddiagonale (Zoll)

-

Auflösung

Full-HD
HD-ready
Ultra HD (4k)

3D-Technik

Shutter
Polarisation
brillenfreies 3D

Tuner

DVB-S
DVB-C
DVB-T
Twin-Tuner
CI+ Slot

HDMI

2 HDMI-Anschlüsse
3 HDMI-Anschlüsse
4 HDMI-Anschlüsse

USB

1 USB-Anschluss
2 USB-Anschlüsse
3 USB-Anschlüsse

WLAN

integriert
optional
Adapter im Lieferumfang
USB-Recording

Smart-TV

Apps
Browser
DLNA
WiFi Direct
WiFi Miracast
mehr
integr. Kamera
integr. DVD-Player

Energieklasse

A++
A+
A
B
C
mehr
PLATZ 4 BIS 15
Sortieren nach
Samsung UE60F7090 Test
Energieklasse - A+

Samsung UE60F7090

ab 3.299,00 €
- 3D
Note 1,2
Letzter Test:03/2014
Samsung UE46F8590 Test
Energieklasse - A

Samsung UE46F8590

ab 1.799,00 €
- 3D
Note 1,2
Letzter Test:11/2013
Sharp LC-90LE757E Test
Energieklasse - A++

Sharp LC-90LE757E

ab 9.502,92 €
- 3D
Note 1,3
Letzter Test:04/2014
Samsung UE55H8090 Test
Energieklasse - A+

Samsung UE55H8090

ab 1.627,00 €
- 3D
Note 1,3
Letzter Test:06/2014
LG 55LA7909 Test
Energieklasse - A+

LG 55LA7909

ab 1.289,99 €
- 3D
Note 1,3
Letzter Test:07/2013
Sharp LC-60LE857E Test
Energieklasse - A+

Sharp LC-60LE857E

ab 1.989,00 €
- 3D
Note 1,3
Letzter Test:12/2013
Panasonic TX-47ASW654 Test
Energieklasse - A++

Panasonic TX-47ASW654

ab 838,99 €
- 3D
Note 1,3
Letzter Test:06/2014
Philips 55PDL8908S Test
Energieklasse - A+

Philips 55PDL8908S

ab 1.499,95 €
- 3D
Note 1,4
Letzter Test:05/2014
Samsung UE65HU8590 Test
Energieklasse - B

Samsung UE65HU8590

ab 4.999,00 €
- 3D
Note 1,4
Letzter Test:06/2014
Samsung UE65F9090 Test
Energieklasse - B

Samsung UE65F9090

ab 3.899,00 €
- 3D
Note 1,4
Letzter Test:12/2013
Panasonic TX-P60ZT60E Test
Energieklasse - C

Panasonic TX-P60ZT60E

ab 2.649,00 €
- 3D
Note 1,4
Letzter Test:03/2014
Panasonic TX-P55VTW60 Test
Energieklasse - C

Panasonic TX-P55VTW60

ab 1.380,00 €
- 3D
Note 1,4
Letzter Test:03/2014
Samsung UE55H7090 Test
Energieklasse - A+

Samsung UE55H7090

ab 1.399,00 €
- 3D
Note 1,4
Letzter Test:06/2014
Philips 40PFL8008S Test
Energieklasse - A

Philips 40PFL8008S

ab 1.299,00 €
- 3D
Note 1,4
Letzter Test:05/2014
[1] 2 3 4 5 ... 38 »


An dieser Stelle finden Sie einen Überblick über 3D-Fernseher, die von verschiedenen Print- und Online-Medien getestet wurden. Wie gut die einzelnen Geräte abgeschnitten haben, ist unseren Auswertungen der Tests bzw. unserer Durchschnittswertung zu entnehmen. 

Zwei unterschiedliche Techniken: Shutter vs. Polarisation

Vor dem Kauf wichtig zu wissen: die Hersteller setzen auf unterschiedliche Techniken für die räumliche Bilddarstellung. Manche 3D-Fernseher arbeiten mit der Shutter-Technik, andere mit der Polarisationstechnik. Beide Techniken kommen nicht ohne spezielle 3D-Brillen aus. Autostereoskopische Fernseher, die 3D-Inhalte ohne Brille darstellen können, sind noch nicht ausgereift und viel zu teuer für die breite Masse.

3D-Fernseher mit Shutter-Technik

Ein 3D-Fernseher, der mit der Shutter-Technik (auch aktive 3D-Technik genannt) arbeitet, zeigt die für das linke und das rechte Auge bestimmten Bilder abwechselnd an. Synchron dazu verdunkelt die aktive Shutterbrille jeweils ein Brillenglas, während sie das andere öffnet. Das passiert so schnell, dass unser Gehirn überlistet wird und die beiden perspektivisch leicht unterschiedlichen Bilder für das linke und rechte Auge als ein dreidimensionales Bild wahrnimmt.
Fernseher und Brille müssen perfekt aufeinander abgestimmt sein, weshalb Shutterbrillen im Regelfall nicht geräteübergreifend funktionieren (Universal-Shutterbrillen von Drittherstellern sind noch die Ausnahme und selbst diese Brillen sind nicht immer mit jedem 3D-Fernseher kompatibel). Die Synchronisation erfolgt per Bluetooth- oder Infrarot-Signal. Zudem muss ein 3D-Fernseher mit Shutter-Technik über ein ausreichend schnelles Panel verfügen, schließlich bekommt jedes Auge nur jedes zweite Bild zu sehen. Ausreichend schnell heißt in diesem Fall, dass die Bildwiederholfrequenz mindestens 120 Hertz (60 Hertz pro Auge) betragen muss. Sonst würde man die abwechselnde Verdunkelung der Brillengläser als Bildflimmern wahrnehmen.

3D-Fernseher mit Polarisationstechnik

Bei der Polarisationstechnik (auch Polfilter- oder passive 3D-Technik genannt) zeigt der 3D-Fernseher die Bilder für das linke und das rechte Auge nicht nacheinander, sondern gleichzeitig. Dies wird durch einen speziellen Filter auf dem Panel erreicht, der jede zweite Bildzeile entgegengesetzt polarisiert. Die geraden Zeilen enthalten das Bild für das eine, die ungeraden das Bild für das andere Auge. Die 3D-Brille, in der ebenfalls Polfilter sitzen, sorgt dafür, dass die geraden und ungeraden Zeilen am dafür bestimmten Auge ankommen.
Weil die Bilder für das linke und das rechte Auge gleichzeitig ausgegeben werden, ist die Bildwiederholfrequenz für die Polarisationstechnik weniger von Bedeutung als für die Shutter-Technik. Allerdings geht dadurch die Hälfte der Auflösung im 3D-Betrieb verloren. Anstelle von 1920 x 1080 Pixeln (Full-HD) beträgt sie nur noch 1920 x 540 Pixel.

Jede 3D-Technik hat ihre Vor- und Nachteile

Für welche Art von 3D-Fernseher man sich letztlich entscheidet, will gut überlegt sein. Beide 3D-Techniken, ob Shutter oder Polarisation, haben ihre Stärken und Schwächen. Keine der beiden ist grundsätzlich besser als die andere, wie auch in den Artikeln und Tests der Fachpresse immer wieder zu lesen ist.

Vor- und Nachteile der Shutter-Technik

Bei der aktiven 3D-Technik bleibt die Auflösung des Films unangetastet. Jedes Auge bekommt die volle Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln (Full-HD) zu sehen. Allerdings verliert das Bild durch die Shutterbrillen an Helligkeit und Brillanz. Arbeiten Fernseher und Brille nicht hundertprozentig synchron, können zudem Bildfehler in Form von Doppelkonturen auftreten. Soll heißen: das eine Auge sieht Bildinformationen, die eigentlich für das andere Auge gedacht sind (die Testmagazine sprechen hierbei von Crosstalk, Ghosting oder Geisterbildern). Dieses Problem haben die Hersteller aber gut in den Griff bekommen, wie Testberichte zu aktuellen 3D-Fernsehern mit Shutter-Technik belegen. Auch Flimmern ist durch immer höhere Bilderwiederholfrequenzen von 400, 600 oder gar 800 Hertz so gut wie kein Thema mehr. Nur Menschen mit sehr sensiblen Augen klagen noch darüber, dass das 3D-Bild flimmert.
Nach wie vor größter Nachteil der Shutter-Technik: verglichen mit Polarisationsbrillen sind Shutterbrillen recht teuer, wenngleich nicht mehr ganz so teuer wie noch anfangs. Einige Hersteller, allen voran Samsung, Sony und Philips, legen ihren 3D-Fernsehern je zwei (seltener vier) Shutterbrillen bei. Normalerweise aber müssen die Brillen separat erworben werden, für 30 bis 70 Euro pro Exemplar. Immerhin sind neuere Shutterbrillen trotz Elektronik und Akku relativ leicht. Allzu häufig Energie tanken müssen sie auch nicht; eine Akkuladung reicht für durchschnittlich hundert Stunden Filmgenuss.

Vor- und Nachteile der Polarisationstechnik

Polarisations- bzw. Polfilterbrillen kommen ganz und gar ohne Elektronik aus, weshalb sie leichter und günstiger sind als Shutterbrillen. Und sie müssen nicht mit Energie versorgt werden, sind also jederzeit einsatzbereit. Im Normalfall sind im Lieferumfang eines 3D-Fernsehers, der auf die passive 3D-Technik setzt, vier Polarisationsbrillen inbegriffen. Gelegentlich können es sogar sechs oder acht Exemplare sein. Weitere Brillen gibt es für wenige Euro zu kaufen.
Überdies ist die Darstellung frei von Flimmern und Helligkeitsverlusten; störende Doppelkonturen (Geisterbilder) sind nahezu ausgeschlossen. Allerdings leidet die Auflösung unter der Polarisationstechnik. Da der 3D-Fernseher beide Einzelbilder gleichzeitig zeigt, abwechselnd Zeile für Zeile, beträgt die vertikale Auflösung nur noch die Hälfte (bei Full-HD bekommt jedes Auge nur 540 von 1080 Bildzeilen zu sehen). Das klingt aber schlimmer, als es tatsächlich ist. Die meisten Zuschauer bemerken den Unterschied in der Auflösung nicht einmal. Nur wer sich ganz nah vor dem 3D-Fernseher positioniert, wird feststellen, dass feine Details verloren gehen. Zum Beispiel können diagonale Linien etwas gezackt wirken (Treppenstufeneffekt).
Die nächste TV-Generation löst das Auflösungsproblem der passiven 3D-Technik: sogenannte Ultra-HD- bzw. 4k-Fernseher bieten mit 3840 x 2160 Bildpunkten eine viermal höhere Auflösung als Full-HD-Fernseher. Für den 3D-Betrieb bedeutet das, dass trotz Auflösungshalbierung die von Full-HD-Filmen gewohnten 1080 Zeilen pro Auge übrig bleiben.

Vor- und Nachteile beider 3D-Techniken im Überblick


3D-Fernseher mit Shutter-Technik:

  • Wiedergabe in Full-HD (1920 x 1080 Pixel)
  • Teure, mitunter weniger komfortable 3D-Brillen
  • Weniger helles 3D-Bild, Ghosting möglich

3D-Fernseher mit Polarisationstechnik:

  • Günstige, leichte 3D-Brillen
  • Flimmerfreies, helles 3D-Bild
  • Halbierte Full-HD-Auflösung (1920 x 540 Pixel)
     

Zusatzfunktionen: 3D-Konverter und Vollbildmodus für Gamer

Mit einem 3D-Fernseher alleine ist es nicht getan. Wer in den eigenen vier Wänden in die dritte Dimension eintauchen möchte, benötigt auch noch einen Blu-ray-Player, der 3D-Blu-ray-Filme abspielen kann. Mittlerweile gibt es eine recht ordentliche Auswahl an 3D-Blu-ray-Filmen. Das Gros an Filmen und Serien wird aber nach wie vor in 2D gedreht. Deshalb statten viele Hersteller ihre 3D-Fernseher mit einer 2D-zu-3D-Konvertierungsfunktion aus, die gewöhnliche zweidimensionale Inhalte in 3D umwandelt. Meist genügt dafür ein einfacher Klick auf die Fernbedienung. Das Ergebnis dieser Konvertierung ist aber längst nicht so eindrucksvoll wie echtes 3D.
Darüber hinaus besitzen nicht wenige 3D-Fernseher eine Funktion, mit der die Intensität des räumlichen Effekts an den eigenen Geschmack angepasst werden kann.
Besonders für Besitzer einer Spielkonsole interessant sind 3D-Fernseher mit einem 2-Spieler-Vollbildmodus für sogenannte Splitscreen-Spiele (wobei jeder Hersteller hierfür seine eigene Bezeichnung verwendet – zum Beispiel spricht LG vom Dual Play Modus, Philips vom Fullscreen Gaming, Sony vom SimulView-Modus und Grundig vom Dual Gaming). Bei einem Splitscreen-Spiel treten zwei Spieler gleichzeitig gegeneinander an. Normalerweise auf einem Bildschirm, der in zwei Hälften geteilt ist (Splitscreen). 3D-Fernseher mit einem 2-Spieler-Vollbildmodus erlauben es jedoch, dass jeder der beiden Spieler durch das Tragen einer speziellen Brille nur sein eigenes Blickfeld zu sehen bekommt – als 2D-Vollbild. Ob der von Ihnen favorisierte 3D-Fernseher einen solchen Modus unterstützt und ob die dafür benötigten Brillen separat erworben werden müssen oder zum Lieferumfang gehören, ist in der Regel unserer Auswertung der Testberichte zu entnehmen.