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Rollei S3 im Test

Test Rollei S3
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Alle: Stative Letzter Test: 05/2014

Zusammenfassung von eTest zu Rollei S3

Das Rollei S3 ist ein Einsteiger-Stativ der niedrigen Preisklasse, das mit Stativkopf und einer Tasche geliefert wird. Wir haben uns das Rollei-Stativ in der eTest.de-Redaktion zusammen mit anderen Rollei-Stativen im Test genauer angesehen. Unterm Strich gibt sich Rollei alle Mühe, das Beste aus den günstigen Materialien zu holen… allerdings hat so viel...

Bester Preis


Rollei S3 - Fakten Check, Tests und Preise

Pros & Cons

  • Günstig
  • Leicht
  • Zwei-Wege-Neiger-Kopf im Lieferumfang mit dabei
  • Tasche mitgeliefert
  • In vielen Farben erhältlich
  • Nicht sehr belastbar
  • Packmaß relativ lang

Preisvergleich



Testberichte

Der eTest

Das Rollei S3 ist ein Einsteiger-Stativ der niedrigen Preisklasse, das mit Stativkopf und einer Tasche geliefert wird. Wir haben uns das Rollei-Stativ in der eTest.de-Redaktion zusammen mit anderen Rollei-Stativen im Test genauer angesehen.

Unterm Strich gibt sich Rollei alle Mühe, das Beste aus den günstigen Materialien zu holen… allerdings hat so viel Kunststoff deutliche Leistungsgrenzen. Hier erfahren Sie, für wen das Rollei S3 geeignet ist.

Schnäppchenstativ für Einsteiger

Das Rollei S3 ist ein sehr günstiges Stativ, das mit seiner unverbindlichen Preisempfehlung von 99,98 Euro nach Markterscheinen schnell deutlich im Preis gesunken ist. Teilweise findet man es bereits für ca. 70,- Euro (Stand Juni 2014). Vor allem durch den mitgelieferten Stativkopf ist das ein sehr guter Preis.

Das ist gerade für Einsteiger in die DSLR-Fotografie ein verlockender Preis, denn wer gerade 500,- Euro für eine Kamera ausgegeben hat, sieht in den meisten Fällen kaum ein, dass er für ein Stativ noch einmal die Hälfte dieses Preises zahlen soll.

Die guten Gründe, die dafür sprechen, in ein gutes Stativ zu investieren, lassen wir an dieser Stelle mal beiseite. Schließlich hat nicht jeder ein unendlich großes Budget. Vor allem für Anfänger wissen oft noch nicht, wie intensiv sie dieses Hobby betreiben wollen. Da lohnt es sich, erst einmal auf günstiges Zubehör zum Ausprobieren zurückzugreifen.

Rollei S3 Packmaß
Rollei S3: Packmaß 46,5 cm, Gewicht: 1.100 Gramm

Material & Verarbeitung – günstig, aber gut gemacht

Das Rollei S3 ist das günstigste Dreibeinstativ im Sortiment des Herstellers. Das merkt man am Material. Zwar sind die Beine aus Aluminium, doch die Auszüge, Beingelenke und der Kopf sind aus Kunststoff. Rollei hat aber offenbar seine Erfahrungen der hochwertigeren Stativ-Modelle einfließen lassen, denn an der Verarbeitung gibt es nichts auszusetzen. In unserem Test klapperte nichts, alle Schrauben und Steckteile saßen sicher und fest.

Das Stativ ist in der Masse der schwarzen Konkurrenz ein echter Hingucker. Zwar gibt es auch eine schwarze Ausführung, aber auch eine rot-schwarze, weiß-blaue und weiß-grüne Variante.

Sehr leicht, fast ein Reisestativ

In puncto Mobilität schlägt sich das Stativ Rollei S3 überraschend gut. Das Gewicht von 1100 Gramm erfüllt unsere strengen Kriterien für Reisestative. Das ist der Vorteil der Einsteigerklassen-Bauweise: wo wenig Material ist, ist auch wenig Gewicht. Einziges Manko: Im zusammengefalteten Zustand (Packmaß) ist es mit 46,5 cm noch etwas zu lang, um wirklich als Reisestativ durchzugehen.

Stativkopf mit dabei

Ein Stativkopf ist beim Rollei S3 fest auf das Ende der Mittelsäule verbaut. Es lässt sich also nicht abschrauben und auf andere Stative anbringen. Das geht erst bei den etwas höherklassigen Stativ-Modellen von Rollei.

Rollei S3 Kopf
Zwei-Wege-Neiger des Rollei S3

Der Stativkopf ist ein Zwei-Wege-Neiger mit einer kleinen Wasserwaage für die horizontale Ausrichtung und Panorama-Skala. Für Rundum-Schwenks bietet das Stativ eine kleine Orientierungshilfe: hat man die 360° umrundet, gibt es ein leises Klicken, das man auch fühlen kann.

Der Griff ist übrigens nicht dazu da, den Kopf sicher zu drehen. Er dient auch der Fixierung der horizontalen Drehachse. Außerdem verbergen sich in dem Handgriff zwei Imbusschlüssel, mit denen z.B. die Beingelenke und die Sicherung der Stativplatte nachgezogen werden können.

Rollei S3 Griff
Im Griff versteckt: zwei Imbusschlüssel

Zwei Wege-Neiger sind übrigens besser als Kugelköpfe, wenn es um die Nutzung der Videofunktion geht, für einen sanften Schwung. Die zunehmend wichtigere Videofunktion bei Kameras hat Rollei also durchaus bedacht.

Beine – Schlicht gehalten

Die Ausstattung des Rollei S3 ist alles andere als umfangreich – was bei diesem Preis nicht überraschen dürfte.

Die Aluminium-Beine haben drei Auszüge, die mit Klammern fixiert werden. Sie sind gut positioniert und lassen sich, wenn das Stativ zusammengefaltet ist, alle drei mit einem Handgriff lösen. Die Verarbeitung der Klammern hat man schon besser gesehen – Kunststoff ist eben nicht besonders schick. Aber das ändert nichts daran, dass die Klammern grundsolide tun, was sie sollen: die Beinauszüge fixieren.

 Rollei S3
Rollei S3 Beinauszüge & Kunststoff-Klammern

Die größte Einschränkung bei den Beinen: sie können nur in einem Winkel abgeklappt werden. Die Kunststoff-Verarbeitung sorgt für eine kleine Instabilität: stellt man das Stativ auf den Boden und tritt die Beine dann noch etwas auseinander, geben die Gelenke deutlich nach – wobei sich der Kopf über einen Zentimeter bewegt. Da sind Metall-Beingelenke, wie man sie bei höherklassigen Stativen findet, deutlich standfester.

Auch sonst sind die Beine schlicht gehalten: Sie haben keine Schaumstoffbezüge zum Kälteschutz. Es gibt nur Gummifüße, keine Spikes. Die Maximalhöhe des Rollei S3 beträgt bei Vollauszug 144 cm. Das ist im Vergleich zu anderen Stativen nicht hoch, aber ausreichend.

Rollei S3 Gummifuß
Gummifuß des Rollei S3

Mittelsäule: Makrofunktion

Die Mittelsäule des Rollei S3 hat einen fixen Lasthaken aus Kunststoff. Sie lässt sich umdrehen, so dass auch bodennahe Motive gut fotografiert werden können. Theoretisch kommt man so auf eine Minimalhöhe von 0 cm.

Das "Wendemanöver" geht extrem schnell: einfach die Fixierung aufdrehen, herausziehen, umgedreht einstecken, festdrehen – fertig. Diese sehr einfache Bedienung ist die positive Seite der Tatsache, dass der Mittelsäule jede Sicherung fehlt, die ein unbeabsichtigtes Herausziehen bei der Höhenverstellung verhindern könnte.

Rollei S3 Belastbarkeitstest

Mit einer maximalen Traglast von 2,5 Kilo ist das Stativ alles andere als kräftig. Das ist selbst in dieser niedrigen Preisklasse wenig. Allerdings muss man sich immer fragen, was man braucht: kaum eine günstige Einsteiger-DSLR mit Kit-Objektiv, geschweige denn eine Systemkamera, kommt auf ein so hohes Gewicht. Wer also mit einer kleinen Ausrüstung unterwegs ist und nicht vorhat, sich in absehbarer Zeit eine größere Kamera oder ein dickes Objektiv zu erwerben, braucht gar nicht mehr.

Trotzdem sollte man in puncto Stabilität keine Wunder von dem Rollei S3 erwarten, denn die Stabilität unterliegt allein durch die Materialwahl deutlichen Grenzen.

Getestet haben wir das Stativ nicht im Vollauszug, da jedes Stativ in dem Zustand verhältnismäßig instabil ist. Stattdessen war jeder Beinauszug ca. drei Zentimeter kürzer ausgezogen, als theoretisch möglich, und die Höhe der Mittelsäule war nur zu ca. 2/3 genutzt.

Die leicht nachgebenden Beingelenke machen sich im Test deutlich bemerkbar. Beim Aufbau jeden Stativs sollte man sich grundsätzlich angewöhnen, die Beine mit dem Fuß etwas auseinanderzudrücken, so dass etwas Spannung auf den Beinen entsteht. Das gibt allen Stativen deutlich mehr Stabilität. Beim Rollei S3 merkte man aber doch sehr, dass der Kunststoff der Gelenke lange „nachzieht“ – kein Vergleich zu einer Gelenk-Fixierung aus Metall.

Auch beim Drucktest von oben zeigt sich, dass die Beingelenke der wackeligste Punkt des Rollei S3 sind – sie verdrehen sich bei starkem Druck von oben recht stark. Allerdings haben wir in unserem Test dabei die maximale Belastungsgrenze von 2.500 Gramm deutlich überschritten, also darf man das nicht zu streng beurteilen. 

Fazit zum Rollei S3

Beim Rollei S3 steht der Preis im Vordergrund. Das Material ist so günstig wie möglich gehalten, was aber – Lob an Rollei – der Verarbeitung keinen Abbruch tut. Leider ist es dann das Material, das die Leistungsgrenzen aufzeigt. Vor allem die Beingelenke, wo Kunststoff auf Kunststoff stößt, geben recht stark nach und sorgen dafür, dass der Stand des Stativs sich immer etwas weich gefedert anfühlt.

Die Zielgruppe des Rollei Fotopro S3 sind DSLR-Anfänger, die eine günstige Basis-Ausstattung zusammenstellen wollen. Wer gerade eine Einsteiger-Spiegelreflexkamera oder –Systemkamera, ist selten bereit, die Hälfte des Kamera-Preises noch einmal für ein Stativ auszugeben. Hier liegt die Chance des Einsteiger-Stativs Rollei S3, das mit seinem Video-Stativkopf (Zwei-Wege-Kopf) und einer Tasche ein Rundum-Paket liefert. 

Rollei S3 Auszeichnung Gut

Meine persönliche Bewertung:

0.0/5.0
Test Rollei S3
Vorteil: Rollei S3
  • Günstig
  • Leicht
  • Zwei-Wege-Neiger-Kopf im Lieferumfang mit dabei
Nachteil: Rollei S3
  • Nicht sehr belastbar

Preisevergleich und Aktuelle Angebote


Testberichte der Fachpresse zu Rollei S3

Zitat: Beim Rollei S3 steht der Preis im Vordergrund. Das Material ist so günstig wie möglich gehalten, was aber – Lob an Rollei – der Verarbeitung keinen Abbruch tut. Leider ist es dann das Material, das die Leistungsgrenzen aufzeigt. Vor allem die Beingelenke, wo Kunststoff auf Kunststoff stößt, geben recht stark nach und sorgen dafür, dass der Stand des Stativs sich nie so richtig fest anfühlt. Eine Gefahr für die Kamera besteht aber nie!
Auszeichnung gut

Platz 4 von 4

Wertung Note 2.30

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Datenblatt Rollei S3

  • Typ Dreibeinstativ
  • Material Aluminium
  • max. Belastbarkeit 2500 g
  • Transportlänge 46,5 cm
  • min. Höhe k.A.
  • max. Höhe 144 cm
  • umkehrbare Mittelsäule k.A.
  • schwenkbare Mittelsäule schwenkbare Mittelsäule nicht unterstützt.
  • Füße Gummi
  • Mit Stativkopf Mit Stativkopf wird unterstützt.
  • Gewicht 1100 g
  • Eigenheiten k.A.

Stative

Rollei S3

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