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Sigma 2,8/60 mm DN im Test

Test Sigma 2,8/60 mm DN
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Zusammenfassung von eTest zu Sigma 2,8/60 mm DN

Nachdem sich das Prinzip Systemkamera immer weiter durchsetzt, bauen auch Dritthersteller ihr Repertoire für die kleinen Bajonettsysteme immer weiter aus. Das Sigma 2,8/60 mm DG ist für das MicroFourThirds-Bajonett (Olympus & Panasonic) oder Sony-E-Bajonett erhältlich. Dort liefert es effektive Brennweiten von 120 mm (am MFT-Sensor) bzw. 90 mm (am...


Sigma 2,8/60 mm DN - Fakten Check, Tests und Preise

Pros & Cons

  • Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • Sehr gute Bildqualität
  • Homogene Schärfe on der Mitte bis in die Ecken
  • Keine Verzeichnung
  • Randabschattung minimal
  • Kein Bildstabilisator
  • Fokusring durch fehlende Riefelung suboptimal zu bedienen

Preisvergleich



Testberichte

Auswertung der Tests: Lichtstarke Festbrennweite mit sehr gutem Preis-Leistungsverhältnis

Nachdem sich das Prinzip Systemkamera immer weiter durchsetzt, bauen auch Dritthersteller ihr Repertoire für die kleinen Bajonettsysteme immer weiter aus. Das Sigma 2,8/60 mm DG ist für das MicroFourThirds-Bajonett (Olympus & Panasonic) oder Sony-E-Bajonett erhältlich. Dort liefert es effektive Brennweiten von 120 mm (am MFT-Sensor) bzw. 90 mm (am APS-C-Sensor von Sonys E-Mounts). Eine schöne, je nach Kamera mehr oder weniger starke Tele-Festbrennweite, die durch die hohe Lichtstärke von f2,8 punkten kann. Damit soll mit dem Sigma 2,8/60 mm DG ein sehr schönes Bokeh möglich werden.

Die unverbindliche Preisempfehlung des Sigma 2,8/60 mm DG lag bei 199,- Euro, aber der Straßenpreis ist schnell ein Stück gesunken. Für eine lichtstarke Festbrennweite ist das nicht viel Geld! Dabei hat das Sigma-Objektiv für Systemkameras in den Kundenrezensionen durchweg sehr gute Bewertungen bekommen. Gebraucht kaufen kann man die Linse auch, allerdings unterschiedet sich dieser Preis derzeit (Stand Oktober 2014) nicht von den günstigsten Neupreisen. Ein gutes Zeichen, denn das bedeutet, dass niemand das Objektiv möglichst schnell loswerden möchte.

Das Sigma 2,8/60 mm DG ist ein Mitglied der "Art"-Serie von Sigma, die sich durch eine hohe Qualität und Spezialisierung auszeichnet. Das bedeutet, die Tele-Festbrennweite zielt auf eine kleine Zielgruppe ab, nicht auf Fotografen, die einen Allrounder an der Kamera haben wollen. Mit einer Brennweiten von 120 bzw. 90 mm ist der Gestaltungsspielraum eingeschränkt, so dass die Linse eher ein Liebhaberstück ist – das es aber laut der Tests in sich hat.

Gehäuse: sehr glatt, kein Stabilisator

Der Autofokus wird als besonders leise beworben, was vor allem beim Videodreh Relevanz hat. Im Test zeigte er sich leider nicht immer von der besten Seite: er lag mit der Schärfe ab und zu etwas daneben.

Das Äußere des Sigma 2,8/60 mm DG ist ungewöhnlich: die komplett glatte Oberfläche verzichtet auf einen geriffelten Ring, stattdessen bildet der ganze obere Teil einen Fokusring. Das sieht zwar hübsch aus, kam in den Tests aber nicht so gut an, denn der Griff ist etwas rutschig. Die Verarbeitung ist hochwertig und größtenteils aus Metall. Erhältlich ist das Sigma 2,8/60 mm DG in Schwarz oder Silber – passend zu den meisten Kameras von Olympus, Panasonic oder Sony.

Einen Bildstabilisator hat das Objektiv leider nicht verbaut. Das stört bei allen Kameras, die keinen Bildstabilisator integriert haben, denn da ist das Tele ohne Stabilisierung aus der Hand kaum ruhig zu halten. Sprich: Wer keine Olympus-MFT-Kamera hat, sollte das Sigma 2,8/60 mm DG nicht ohne Stativ nutzen.

Bildqualität: gute Leistungen im Test

In den Tests schnitt das Sigma 2,8/60 mm DG sehr gut ab. Bei der Bildqualität fanden die Tester keine groben Schnitzer. Wie zu erwarten, waren die besten Bildergebnisse bei leichtem Abblenden zu messen, aber auch die Offenblende kann laut aller Tests bereits mit guten Ergebnissen verwendet werden. Hier stimmt das Preis-Leistungsverhältnis!

Fazit zum Sigma 2,8/60 mm DG

Für kleines Geld bekommt man hier eine mehr als solide Festbrennweite für das MFT-Bajonett. Angesichts der Testergebnisse ist es ein Preis-Leistungstipp für Olympus-, Panasonic- und Sony-E-Fotografen.

Alternativen

Alternative Tele-Festbrennweiten gibt es kaum für das MicroFourThirds- und das Sony-E-Bajonett:

  • Für das MFT-Bajonett hat Olympus mit dem Olympus M.Zuiko Digital ED 2,8/60 mm Makro ein vergleichbares Produkt im Angebot. Das konnte in den Tests auch sehr gut abschneiden, ist aber gut doppelt so teuer wie die Sigma-Festbrennweite. Wenn das Budget bei der Kaufentscheidung die Hauptrolle spielt, ist hier der Griff zum Sigma 2,8/60 mm DG alternativlos.
  • Schwerer fällt die Entscheidung beim Sony-E-Bajonett. Dort hat Sony mit dem Sony SEL-50F18 1,8/50 mm OSS eine höchste attraktive Konkurrenz im Angebot, denn auch wenn das Sony-Objektiv mit ca. 230,- Euro etwas teurer ist als die Sigma-Linse, punktet es doch mit einer besseren Lichtstärke und einem integrierten Bildstabilisator. Das ist den kleinen Aufpreis durchaus wert.
  • Von Panasonic gibt es keine gleichwertige Alternative, sondern nur das brennweitentechnisch etwas kürzere Panasonic Leica DG Macro-Elmarit 2,8/45 mm OIS, das am MFT-Sensor der Panasonic-Systemkameras effektiv ca. 90 mm liefert. Es hat zwar ebenfalls einen Bildstabilisator, ist mit weit über 600,- Euro aber auch wesentlich teurer als das Sigma-Modell.

Meine persönliche Bewertung:

5.0/5.0
Test Sigma 2,8/60 mm DN
Vorteil: Sigma 2,8/60 mm DN
  • Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • Sehr gute Bildqualität
  • Homogene Schärfe on der Mitte bis in die Ecken
Nachteil: Sigma 2,8/60 mm DN
  • Kein Bildstabilisator

Preisevergleich und Aktuelle Angebote


Testberichte der Fachpresse zu Sigma 2,8/60 mm DN

Zitat: Das Sigma 60 Millimeter erreicht im Bildzentrum zwar nicht die Auflösungs-Bestwerte wie unser Testsieger, überzeugt aber dafür mit einer erfreulich konstanten Schärfeleistung vom Zentrum bis in die Ecken.
Auszeichnung Preistipp

Platz 3 von 9

Wertung 88.6%

» zum Test

Zitat: Laut den Messergebnissen unseres Labors erreicht die Festbrennweite die beste Auflösungsleistung an Sony-DSLMs mit APS-C-Sensor und setzt nebenbei auch noch den Bestwert in der Objektivgüte. Bei der Schärfeleistung ist vor allem die Konstanz vom Zentrum bis in die Ecken hervorzuheben. Anmerkung zum Test: Getestet an der Sony NEX-7
Auszeichnung Preistipp, Testsieger

Platz 1 von 10

Wertung 97%

» zum Test

Zitat: Plus: Bestwert für Objektivgüte, lichtstark, Streulichtblende. Minus: Autofokus nicht immer treffsicher, rutschiger Fokusring.
Auszeichnung Preistipp

Platz 3 von 10

Wertung 89.2%

» zum Test

Zitat: Plus: Erstklassige Schärfeleistung, hohe Objektivgüte, preiswert. Minus: Autofokus pumpt manchmal.
Auszeichnung Testsieger, Preistipp

Platz 1 von 10

Wertung 97%

» zum Test

Zitat: Das bewährte Sigma als Tele-Festbrennweite mit einer Bildwirkung entsprechend einem 120mm-Objektiv an einer KB-Kamera kann optisch komplett überzeugen und liefert auch bei offener Blende satte Auflösung bis zum Rand. Dazu mit 180 Euro ein Schnäppchen für die Olympus OM-D - digital empfohlen.
Auszeichnung Empfohlen für die Olympus OM-D E-M5

Einzeltest

Wertung 89.00
von 100 Punkten


Zitat: Das Sechziger-Makro von Sigma kann auch an der NEX-7 eine sehr gute Figur abgeben mit einer überzeugenden Leistung bis in die Ecken. Alles scharf ob offen oder bei Blende 5,6 - das ist ein Schnäppchen mit bester Qualität für 180 Euro, natürlich digital empfohlen. Anmerkung zum Test: Getestet an der Sony NEX-7
Auszeichnung Empfohlen für Sony NEX-7

Einzeltest

Wertung 82.00
von 100 Punkten


Zitat: Die optische Rechnung der speziell für spiegellose System-Kameras geeigneten Festbrennweiten ist natürlich nahezu telezentrisch. Das gelingt, physikalisch bedingt, am besten bei der längeren Brennweite 60 mm. Bereits bei offener Blende ist die Abbildungsleistung, trotz geringen Randabfalls, einwandfrei. 81 % der maximalen Sensorauflösung und 1.400 Linienpaare pro Bildhöhe in den Ecken sind mehr als manches Objektiv in der Bildmitte schafft. Anmerkung zum Test: Getestet an der Panasonic Lumix GF6
Auszeichnung Testsieger, super

Platz 1 von 3

Wertung 95.00
von 100 Punkten

» zum Test


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Kundenmeinungen 1 Bewertung

sigma hält was leica verspricht

Montag, den 12.10.2015 von zanderfoto

stars (Sehr gut)

Die Sigma Art Serie zur Sony a 6000 ist das beste was ich in über 35 Jahren als Berufsfotograf gesehen habe. Objektive in dieser Qualität zu diesem Preis habe ich nicht für möglich gehalten. Ein großes Kompliment an die Japaner! Hätte ich die einschlägigen Fototest vorher gelesen hätte ich die Serie nicht probiert - also Vorsicht vor den Testexperten von DoX und Konsorten. Die opt. Leistung übertrifft bei weitem die meiner L - Linsen von Canon und muß sich vor Leica M Objektiven nicht verstecken.


Datenblatt Sigma 2,8/60 mm DN

  • Typ Tele-Festbrennweite
  • Festbrennweite/ Zoom Festbrennweite
  • Bajonett-Kompatibilität MicroFourThirds, Sony E
  • Anfangsbrennweite 60 mm
  • Maximalbrennweite 60 mm
  • Anfangslichtstärke 2,8 f
  • Lichtstärke bis 2,8 f
  • Fokusart integrierter Autofokus
  • Makro Makro nicht unterstützt.
  • Bildstabilisator Bildstabilisator nicht unterstützt.
  • Filterdurchmesser 46 mm
  • Nahbereichsgrenze k.A.
  • Vergrößerung k.A.
  • Maximaler Abbildungsmaßstab k.A.
  • Länge 55,5 mm
  • Durchmesser 60,8 mm
  • Gewicht 185 g
  • Sonstiges k.A.
  • Spritzwasserschutz Spritzwasserschutz nicht unterstützt.

Objektive

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