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Neue SSDs von Crucial: MX200 und BX100

03/2015 · Mit der MX100-Serie hatte Crucial in den vergangenen Monaten eine äußerst beliebte SSD im Angebot. Zu günstigen Preisen, die noch unter denen der ebenfalls beliebten 840 Evo von Samsung lagen, bekam der Kunde eine grundsolide elektronische Festplatte mit guten Transfer- und Zugriffswerten. Nun schicken sich die Serien MX200 und BX100 an, die MX100 abzulösen.

SSDs gibt es nun seit weit über fünf Jahren im auf dem Privatkundenmarkt - Crucial ist seit 2008 dabei - und die flotten Flash-Laufwerke haben in dieser Zeit eine beeindruckende Entwicklung vollzogen: Waren erste Modelle noch für ihre geringe Kapazität und die fragwürdige Zuverlässigkeit der elektronischen Speicherchips bekannt, so sind SSDs inzwischen Pflichtbestandteil jedes Computers mit Anspruch auf das Prädikat "schnell".

Crucial ist einer der großen Player auf dem Markt und bringt nun mit den Serien MX200 und BX100 neue Modelle auf den Markt, die an die Beliebtheit der Serie MX100 anknüpfen sollen. Diese hatte im vergangenen Jahr vor allem durch solide Leistung bei niedrigen Preisen überzeugt: Ein Laufwerk mit respektablen 250 Gigabyte bekommt man für derzeit etwa 82,- Euro.

Kleine Unterschiede im Detail

Die Serien MX200 und BX100 unterscheiden sich dabei in einigen Details, nicht zuletzt dem Preis, voneinander. Grundsätzlich zahlt man für eine MX200 der gleichen Größe etwas mehr als das entsprechende BX100-Modell. Auf beide Serien gibt der Hersteller 3 Jahre Garantie, bei den MX200-Modellen jedoch ist die Haltbarkeit in TBW (Total Bytes Written, insgesamt geschriebene Bytes) deutlich höher angesetzt: Das 1-TB-Modell der MX200-Serie kann laut Hersteller 320-TByte schreiben, während die BX100-Serie bei dieser Kapazität nur auf 72 TByte kommt. Es hat sich allerdings in Praxistests gezeigt, dass die meisten Modelle deutlich mehr schreiben können, als der Hersteller angibt.

Bild Neue SSDs von Crucial: MX200 und BX100

Weiterhin halten die MX200-Modelle bei sehr langen Schreibvorgängen ihre IOPS-Rate länger auf hohem Niveau, das bedeutet, zufällige Speicherzugriffe werden schneller verarbeitet. In der Praxis sollte sich hier aber kaum ein Unterschied ergeben. Bei der sequentiellen Transferleistung hingegen, das heißt beim Kopieren einzelner, großer Dateien, erlauben sich die 120- und 250-GByte-Modelle der günstigeren BX100-Serie Schwächen. Hier kommen sie nämlich nur auf etwas ernüchternde Werte, die vergleichbare SSDs deutlich überbieten.

Beim Zubehör ist Crucial bei den MX200-Modellen erwartungsgemäß ebenfalls etwas großzügiger; hier liegt nämlich - anders als bei BX100 - jedem Modell die nützliche Software Acronis True Image HD bei.

Fazit

Insgesamt bieten beide Serien durchaus solide SSDs, wobei bei der etwas teureren MX200 der Fokus etwas mehr auf zuverlässig hohen IOPS-Werten und etwas höheren sequentiellen Transferleistungen liegt, die jedoch viele Privatanwender kaum mitbekommen dürften. Einzig bei den beiden kleinsten Modellen der BX100-Serie sollte man sich bewusst sein, dass hier die Leistung etwas abfällt. Über den langfristigen Erfolg beider Serien dürfte hauptsächlich der Preis entscheiden, der sich in den nächsten Wochen noch einordnen und stabilisieren muss.

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