Samsung WB150F im Test
Zusammenfassung von eTest zu Samsung WB150F
Die Samsung WB150F kommt laut der Testberichte mit einer Besonderheit: einem WiFi-Modul, das es ermöglicht, Daten direkt zu Facebook oder Youtube hochzuladen. Damit ist die Digitalkamera vor allem für alle interessant, die ihre Bilder und Filme am liebsten sofort in ein soziales Netzwerk hochladen wollen. Auch sonst kann sie einiges bieten, z.B. manuelle...
Bester Preis
Samsung WB150F - Fakten Check, Tests und Preise
Pros & Cons
Preisvergleich
Testberichte
Janina Matthiessen 15.06.2012
Auswertung der Testberichte
Die Samsung WB150F kommt laut der Testberichte mit einer Besonderheit: einem WiFi-Modul, das es ermöglicht, Daten direkt zu Facebook oder Youtube hochzuladen. Damit ist die Digitalkamera vor allem für alle interessant, die ihre Bilder und Filme am liebsten sofort in ein soziales Netzwerk hochladen wollen. Auch sonst kann sie einiges bieten, z.B. manuelle Belichtungseinstellungen. Kosten soll sie laut UVP 229,-.
Gehäuse – kompakter Megazoomer mit gutem Display
Zwar ist die Samsung WB150F mit 2,3 cm nicht die dünnste Kompaktkamera, aber angesichts des großen Zooms ist das mehr als in Ordnung. Und ein nicht ungewichtiger Vorteil des nicht ganz so kleinen Gehäuses: laut Test liegt die Kamera gut in der Hand.
Die Verarbeitung ist laut Test gut. Die Tasten haben klare Druckpunkte, und alle mechanischen Teile wirken hochwertig. Sogar die Abdeckung des USB-Slots ist aus Metall.
Das Display klingt vielversprechend: 3 Zoll mit einer Auflösung von 460.000 Pixeln, das bedeutet eine scharfe Vorschau.
Bedienung – auch für ambitioniertere Kompaktkamera-Fotografen
Neben einer einfach zu bedienenden Vollautomatik kann die Belichtung der Samsung WB150F auch manuell eingestellt werden. Auch Halbautomatiken für Zeit und Blende stehen natürlich zur Verfügung. Damit ist die Kamera auch für Fortgeschrittene und Lernwillige geeignet. Die manuellen Parameter sind laut Test allerdings nicht ganz einfach einzustellen, da sie sich eine Position auf dem Moduswahlrad teilen müssen.
Leider werden die Bilddaten nur in JPEG aufgenommen, das verlustfreie RAW steht nicht zur Verfügung. Als Zweitkamera für DSLR-Fotografen ist sie also nur eingeschränkt zu gebrauchen.
Optik – erstklassiges Weitwinkel, starkes Tele
Hier kommen wir zu einer Stärke der Samsung WB150F, dem 18-fachen Zoom. Das Weitwinkel von 24 mm ist sehr gut, und auch das Tele kann mit 432 ordentlich punkten. Mit diesem Brennweitenumfang ist die Digitalkamera sehr gut als Reisebegleitung geeignet, denn sowohl in engen Räumen als auch weiter entfernte Motive bekommt man damit formatfüllend aufgenommen.
Ein optischer Bildstabilisator ist bei solchen Brennweiten natürlich mit dabei, der laut Test auch sehr gut funktioniert. Selbst bei 400 mm war das Bild noch vergleichsweise ruhig. Die Anfangslichtstärke ist mit f3,2 bis f5,8 solider Durchschnitt, ebenso das Weitwinkel mit seiner Nahbereichsgrenze von 5 cm.
Bildqualität – Gut bei Tageslicht
Die technischen Daten der Samsung WB150F klingen nach Standard: 14 Megapixel auf einem 1/2,3-Zoll-CCD-Sensor. Der ISO-Bereich geht von ISO 80 bis 3.200. Das sind sehr häufig zu findende Werte, die höchst unterschiedliche Leistungen hervorbringen können.
Im Test präsentierte sich die Samsung WB150F eher als Tageslicht-Kamera. Die Auflösung ist in den niedrigen Empfindlichkeiten anständig, auch wenn sich schon hier dem geübten Auge bereits erste Filterungseffekte zeigen – was aber den meisten Nutzern nicht auffallen wird. Das Rauschen ist bis ISO 400 gering. Dann ist es nicht mehr zu ignorieren und bei ISO 800 bis 1600 ist schließlich laut der Tests die Schmerzgrenze erreicht, auch weil hier die Rauschfilterung sehr viele feine Bilddetails wegbügelt. Das gilt aber für die meisten Kompaktkameras.
Die WB150F zeigt einen typischen Megazoomer-Bildfehler: an einigen Stellen ist an Kontrastkanten ein bunter Saum zu sehen, sogenannte chromatische Aberration. Verzeichnung (Verzerrung des Bildes in den Brennweitenextremen) und Vignettierung (Randabschattung) sind aber in Ordnung, auch wenn auch diese beiden typisch für Digitalkameras mit großem Zoom sind.
Die Farbdarstellung ist etwas zu warm, was aber dem Geschmack der meisten Fotografen entspricht und die Bilder lebendiger wirken lässt.
Ausstattung – HD-Video & viel Spielerei
Der Videomodus der Samsung WB150F nimmt in HD-Qualität auf. Der Ton wird aber nur in Mono aufgezeichnet. Die Filme sehen laut Test gut aus, nur das Rauschen in dunklen Bereichen stört. Mit an Bord sind außerdem ein Panoramamodus und viele Bildeffekte wie z.B: Antik, Miniatur, Skizze, Fischauge etc.
Die größte Besonderheit der Samsung WB150F ist das WiFi-Modul. Damit kann man die Kamera z.B. mit einem Tablet oder Smartphone von Samsung verbinden. Bilder kann man z.B. zu Picasaweb, Videos zu Youtube und Bilder mitsamt Text zu Facebook hochladen. Dafür braucht man ein WLAN-Netz. Ein kleiner Browser ist in der Kamera.
Praktisch: unter dem Menüpunkt „WIFI“ finden sich alle Upload-Möglichkeiten auf einen Blick: diese Liste besteht aus „Social Sharing“ (Hochladen in ein soziales Netzwerk), „E-Mail“ (Fotos versenden), „MobileLink“ (Übertragung auf ein Smartphone oder Tablet), „Remote Viewfinder“ (Sendet das Sucherbild auf Smartphone, dort lassen sich Zoom und Auslöser steuern – was aber eine spezielle Samsung-App benötigt), „Cloud“ (SkyDrive) „Auto Backup“ (neue Fotos werden automatisch an PC übertragen, sobald die Kamera im heimischen WLAN-Netzwerk ist) und „TV-Link“ (DLNA-Server auf Kamera verbindet zur Bilddarstellung auf erreichbare TVs, Smartphones, Tablets oder PCs).
Nur die Adresseneingabe und die Passworteingabe sind mühselig, denn dafür stehen nur eine virtuelle Tastatur und der Vier-Wege-Schalter zur Verfügung – jedes Mal eine kleine Frickelei. Der Upload (getestet wurde mit Youtube) ging aber schön schnell.
Der Akku der Samsung WB150F hielt im Test ungefähr 140 bis 500 Auslösungen – Vorsicht, das WiFI-Modul braucht ordentlich Strom.
Geschwindigkeit - nicht ihre Stärke
Der Serienmodus der Samsung WB150F ist einer ihrer Schwachpunkte. Mit nur 0,5 Bildern pro Sekunde ist die Leistung sehr schwach. Das geht viel besser.
Auch bei der Auslösegeschwindigkeit zeigt sich ein eher zurückhaltendes Bild. Die mäßige Auslöseverzögerung von ca. 0,75 Sekunden im Telebereich können wir der WB150F noch verzeihen, denn hier sind Megazoomer selten richtig gut. Schade hingegen, dass die Kamera auch im Weitwinkel laut der Tests zwischen 0,36 und 0,65 Sekudnen brauchte. Unsere Schnappschusstauglichkeitsgrenze liegt bei 0,5 Sekunden. Es können einem also schon mal schnelle Motive (Kunder, Sport, Haustiere) durch die Lappen gehen.
Fazit & Alternativen
Die Samsung WB150F ist mit der Kombination WiFi, großem Zoom und der Möglichkeit manueller Belichtungseinstellungen ziemlich einzigartig. Die Bildqualität und die Geschwindigkeit sind Durchschnittlich, aber für den Preis in Ordnung.
Wer nur im Automatikmodus fotografiert, kann sich auch andere Kameras mit Konnektivität ansehen, z.B. die Canon Ixus 240 HS, die Panasonic Lumix DMC-FX90, auch wenn diese keinen so großen Zoom vorweisen können. Wer den sucht, könnte sich für die WiFi-lose Samsung WB750 (mit manuellen Einstellungsmöglichkeiten) oder die Olympus SZ-11 (nur Automatik) interessieren.
Preisevergleich und Aktuelle Angebote
Testberichte der Fachpresse zu Samsung WB150F
Audio Video Foto Bild
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Ausgabe 8/2013
Computer Bild
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Ausgabe 10/2012
Einzeltest
Wertung Note 2.40
ColorFoto
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Ausgabe 7/2012
CHIP FOTO VIDEO
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Ausgabe 7/2012
DigitalPHOTO
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Ausgabe 5/2012
Einzeltest
Wertung 80%
Audio Video Foto Bild
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Ausgabe 5/2012
Einzeltest
Wertung Note 2.42
TESTALARM
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Meinungen
ausgewogenes angebot
Mittwoch, den 03.04.2013 von mathematikos
(Sehr gut)
ich hab mir heut die camera um 99,90 beim media zum onlinepreis besorgt. nach ersten versuchen quer durch die programme:
anmutung und handlung sehr gut! bildqualität hab ich angesichts des objektivherstellers schneider-kreuznach) erst mal als sehr gut eingeschätzt, bin auch nicht enttäuscht worden.... hab demnächst eine photosession in lissabon vor, da wird die schwarze schönheit zeigen, was sie drauf hat... sie liegt fein in der hand, bissi schwer und groß, aber das macht nichts..... dieser tage mal ein probegalopp auf meinem blog:
www.yaddac.blogspot.com
Keine Knipser Kamera
Samstag, den 01.09.2012 von goldzahn24
(Sehr gut)
Ich finde die Kamera nach dem Lesen der Daten doch sehr intressant, weil man doch vieles manuell einstellen kann.
Datenblatt Samsung WB150F
- Typ kompakte Digitalkamera
- Auflösung 14 MP
- Bildsensor CCD
- Sensorgröße (Zoll) 1/2.3 Zoll
- Sensorgröße (Breite mm) k.A.
- Sensorgröße (Höhe mm) k.A.
- Vollformat-Sensor k.A.
- APS-C-Sensor k.A.
- MicroFourThirds-Sensor k.A.
- Bajonett k.A.
- optischer Zoom 18 x
- Anfangsbrennweite 24 mm
- Maximalbrennweite 432 mm
- Anfangslichtstärke Weitwinkel 3,2 f
- Anfangslichtstärke Tele 5,8 f
- Digitaler Zoom 5
- Crop-Faktor k.A.
- Farbtiefe k.A.
- Displaygröße 3 Zoll
- Displayauflösung 460000 Pixel
- Display beweglich k.A.
- Touchscreen k.A.
- Sucher k.A.
- Belichtungssteuerung Manuell, Halbautomatik, Programmautomatik
- Moduswahlrad k.A.
- Lichtempfindlichkeit min. 80 ISO
- Lichtempfindlichkeit max. 3200 ISO
- Dateiformate JPEG
- Verschlusszeit min. 1/2000 sek
- Verschlusszeit max. 16 sek
- Bulb-Funktion
- Integrierter Blitz Auto, Blitz aus, Aufhellblitz, Auto mit Rote-Augen-Reduktion, Langzeitsynchronisation, Rote-Augen-Korrektur
- Makro 5 cm (Weitwinkel)
- optischer/ mechanischer Bildstabilisator
- Digitale Bildstabilisierung
- Gesichtserkennung
- 3D k.A.
- Erweiterbarer Speicher SD, SDHC, SDXC
- Verbindung zum PC USB 2.0
- HDMI-Anschluss
- Video VGA, HD
- Videoformat MP4
- Stromversorgung Li-Ion-Akku
- Wasserdicht
- Spritzwasserschutz
- Wi-Fi k.A.
- Bluetooth k.A.
- GPS k.A.
- Zubehörschuh k.A.
- Sofortbildkamera k.A.
- Sofortbild-Technologie k.A.
- Bildgröße k.A.
- Nikon-Autofokusmotor (Nur relevant bei Nikon-DSLRs) k.A.
- Gewicht 188 g
- Maße (Höhe) 6 cm
- Maße (Breite) 10,6 cm
- Maße (Tiefe) 2,3 cm
- Sonstiges k.A.
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