Wir verwenden Cookies, um unseren Service für Sie zu verbessern. Durch die Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen.

Nikon Coolpix P600 im Test

Test Nikon Coolpix P600
Nikon Coolpix P600 Test - 0 Nikon Coolpix P600 Test - 1 Nikon Coolpix P600 Test - 2

Zusammenfassung von eTest zu Nikon Coolpix P600

Die Nikon Coolpix P600 ist das neue Top-Modell unter den Nikon-Bridgekameras und gehört zu den wenigen, die sich mit einem 60-fachen Zoom schmücken können. Wir in der eTest-Redaktion haben uns dieses Zoomwunder genauer angesehen und kommen zu dem Schluss: Diese Bridgekamera ist eigentlich ein Fernrohr. Das Tele ist wirklich beeindruckend!

Weitere Angebote aus dieser Produktgruppe

Sony Cyber-shot DSC-H300

Nikon Coolpix P600 - Sony Cyber-shot DSC-H300  - Test zum Shop 178,48 €

Canon PowerShot SX420 HS

Nikon Coolpix P600 - Canon PowerShot SX420 HS  - Test zum Shop 179,93 €

Canon PowerShot SX530 HS

Nikon Coolpix P600 - Canon PowerShot SX530 HS  - Test zum Shop 222,00 €

Nikon Coolpix P600 - Fakten Check, Tests und Preise

Pros & Cons

  • 60-facher Zoom – sehr selten
  • Ergonomie der Bedienelemente
  • Kompakt für diese Zoomleistung
  • Gute Bildqualität
  • Gutes Weitwinkel
  • Mäßige Lichtstärke
  • Kein RAW-Format

Preisvergleich



Testberichte

Die Nikon Coolpix P600 im eTest: ein Zoom-Monster für Reisen

Die Nikon Coolpix P600 ist das neue Top-Modell unter den Nikon-Bridgekameras und gehört zu den wenigen, die sich mit einem 60-fachen Zoom schmücken können. Wir in der eTest-Redaktion haben uns dieses Zoomwunder genauer angesehen und kommen zu dem Schluss: Diese Bridgekamera ist eigentlich ein Fernrohr. Das Tele ist wirklich beeindruckend!

Nikon bewirbt die Coolpix P600 nicht ganz zu Unrecht mit ihren kompakten Maßen: Derzeit gibt es drei Modelle mit 60-fachem Zoom und die Nikon ist das kleinste. Auch bei der Ausstattung weiß sie sich zu behaupten: mit klappbarem Display und Wi-Fi-Modul ist sie ganz auf der Höhe der Zeit. Kritik gibt’s aber auch von uns: die betrifft vor allem die Geschwindigkeit. Im Handel erhältlich ist sie für eine unverbindliche Preisempfehlung von 449,- Euro, der Straßenpreis liegt aber bereits einige Monate nach Markteinführung unter 400,- Euro.

Inzwischen gibt es mit der Nikon Coolpix P610 eine Nachfolgerin.

Gehäuse – Liegt gut in der Hand & bewegliches, scharfes Display

Die Nikon Coolpix P600 ist in Schwarz oder Dunkelrot erhältlich. Mit Maßen von 8,5 x 12,5 x 10,7 cm passt sie natürlich längst nicht mehr in die Hosentasche. Auf die Waage bringt sie 565 Gramm, was man auf langen Touren nicht unterschätzen darf. Wer damit den ganzen Tag um den Hals durch die Gegend geht, hat abends Nackenschmerzen. Wir empfehlen, sich zeitgleich zur Kamera eine Kameratasche zu kaufen. Der Vorteil des voluminösen Gehäuses: der große, bequeme Griff, der in unserem Test durch rutschfeste Gummierung und Struktur Pluspunkte einfahren konnte. Die Verarbeitungsqualität konnte uns in unserem Test sehr gut gefallen.

Der Monitor ist sehr gut: Auf 3 Zoll wird eine Auflösung von 921.000 Bildpunkten geboten. Das führt in unserem Test zu einer gestochen scharfen Wiedergabe. Für alle, die gerne mit Perspektive spielen: Der Monitor kann sehr flexibel geneigt und gedreht werden, was z.B. bei bodennahen Aufnahmen sehr praktisch ist. Nur noch eine Touchscreen-Funktion würde zum perfekten Monitor-Glück fehlen.

Nikon Coolpix P600 Klappmonitor

Bei Sonnenschein ist der Monitor nicht mehr gut einsehbar – wie eigentlich bei allen Geräten mit Display. Für diesen Fall hat die Nikon Coolpix P600 einen kleinen elektronischen Sucher mit an Bord. Dieser löst mit 201.000 Bildpunkten auf und ist bei stärkerem Sonnenlicht eine gute Vorschau-Alternative. Leider hat der Sucher nicht die Größe und Ruckelfreiheit, die man von High-End- oder Systemkameras kennt. Außerdem muss man per Knopfdruck zwischen dem Display- und dem Sucherbetrieb hin- und herschalten, denn einen Augensensor, der das automatisch macht, hat die Kamera nicht. Andererseits hätte ein Oberklassen-Sucher mit dieser Ausstattung den Preis der Kamera wohl auch gewaltig in die Höhe getrieben.

Bedienung – Für Einsteiger wie Fortgeschrittene geeignet

Die Bedienelemente auf Ober- und Rückseite sind guter Einsteiger-Standard, lässt aber auch Fortgeschrittene nicht auf dem Trockenen sitzen. Dass die Nikon Coolpix P600 mehr bietet als nur eine Vollautomatik, verrät ein Blick: Mit dem Moduswahlrad auf der Oberseite lassen sich die klassischen manuellen und halbautomatischen Modi (PASM) schnell erreichen. Mithilfe des Rändelrades auf der Rückseite lassen sich verschiedene Parameter schnell verstellen. Dieses Rad übernimmt auch die Funktion eines Vier-Wege-Schalters, auf dem sich Schnellzugriffe auf einige wichtige Funktionen (Fokusart, Blitz, Belichtungskorrektur und Selbstauslöser) finden. Wer gerne im voll manuellen Modus fotografiert, kann Zeit und Blende sehr bequem einstellen, denn neben dem Rändelrad steht weiter oben auf der Rückseite noch ein weiteres Einstellrad zur Verfügung. Die "Fn"-Taste auf der Oberseite ist mit der persönlich favorisierten Einstellung belegbar. Beim manuellen Scharfstellen soll ein Konturfilter, der die Ränder des fokussierten Bereichs weiß hervorhebt, Hilfestellung leisten.

Nikon Coolpix P600 Bedienelemente Tasten Knöpfe

Die mitgelieferte Bedienungsanleitung der Nikon Coolpix P600 ist nicht sehr umfangreich. Was man der Kamera aber zugutehalten muss: eigentlich brauchten wir nie hineinzusehen. Alle Funktionen waren für einen nicht ganz unbeleckten Fotografen komplett selbsterklärend.

Die Struktur der Bedienung an sich kann gefallen, aber einige Mängel weist die Nikon P600 hier auf. Zum einen sind die Funktions- und die An/Aus-Taste auf der Oberseite  beide klein und plan. Man kann sie zwar gut ertasten und drücken – zumal der Druckpunkt sehr flach ist – aber man neigt dazu, sie zu verwechseln. Die Folge: Wenn wir im Test versuchten, die Kamera blind an zu machen, drückten wir oft auf den falschen Knopf.

Als störend empfanden wir anfangs auch die Starttaste. Diese reagiert nicht gleich, sondern nur auf etwas längeren Druck. Das muss man wissen, denn sonst drückt man – wie wir – auf der Starttaste herum und fragt sich, warum es nicht immer klappt. An sich ist diese „Kindersicherung“ aber nicht dumm.

Last but not least ging uns das langsame Menü im Test auf die Nerven. Nicht nur einmal drückten wir eine Bestätigung einmal zu viel, da das Menü nicht zu reagieren schien, und fanden uns daraufhin in irgendwelchen Untiefen des Menüs wieder.

Nikon Coolpix P600 Zoom ausgefahren

Optik – super Weitwinkel bis Fernrohr-Tele

24-1440 mm! Dank des extravaganten optischen Zooms der Nikon Coolpix P600 steht es außer Frage, dass man mit ihr an seiner Seite jede fotografische Situation meistern kann, angefangen von einer weitläufigen Landschaft, über ein enges Zimmer bis hin zu einem Motiv in weiter Ferne. Das Brennweitenspektrum des Rekordlers reicht von einem starken Weitwinkel bis in einen sehr starken Telebereich. Hier ein Beispiel, das zeigt, wie stark man die Stiefmütterchen auf einem Balkon im zweiten Stock vergrößern kann. Der Bildausschnitt des unteren Bildes ist im oberen markiert, aber kaum zu erkennen!

Nikon Coolpix P600 Zoom Sample Image
Der Zoom der Nikon Coolpix P600: 24 mm & 1440 mm

Die Lichtstärke ist mit f3,3 bis f6,5 aber nur durchschnittlich. Ein Bildstabilisator ist mit dabei, der ist bei solchen Telestärken unabdingbar. Trotzdem empfehlen wir zu der Nikon Coolpix P600 dringend ein Stativ! Zielen ist im vollen Tele übrigens wirklich schwer. Kennen Sie das Problem, dass mit einem Fernglas ein Motiv nur schwer anzuvisieren ist, weil einem in der starken Vergrößerung die Orientierung fehlt, in welche Richtung man schwenken muss? Das gleiche findet bei der Nikon P600 statt. Verliert man beim Zoomen sein Motiv aus dem Auge, ist es gar nicht so leicht, es wieder vor die Linse zu bekommen.

Einen Pluspunkt gibt es für den Makromodus mit einer Naheinstellgrenze von 1 cm:

Nikon Coolpix P600 Macro Makro Sample Image
100%-Ausschnittsvergrößerung eines Makrofotos der Nikon Coolpix P600

Leider stellte sich im Nahbereich und im starken Tele der Autofokus als recht unentschlossen heraus. Das ärgerliche dabei: solange der Autofokus einen Fokuspunkt sucht, lässt sich der Zoom nicht verstellen. Das blockierte den Bedienfluss gelegentlich sehr.

Kritisieren könnte man auch, dass der Zoom sehr lange braucht, bis er vom Weitwinkel bis zum Tele durchfahren ist – aber bei diesem Brennweitenspektrum gibt es eben viele Brennweiten. Dazu könnte man diese Kritik der Nikon P600 auch als Vorteil anrechnen, bedeutet es doch, dass die Bridgekamera viele Zoomstufen hat.

Nikon Coolpix P600 Sample Image Dove Taube
Eine bodennahe Aufnahme wie diese lässt sich nur mit Hilfe eines schwenkbaren Displays realisieren. Aufnahmedistanz: ca. 3 m, EXIF-Daten: 1320 mm/ ISO 400/ f6,3/ 1/100s (Nacharbeitung: leichte Kontrasterhöhung)

Bildqualität – Sehr solide!

Der enorme Zoom der Nikon Coolpix P600 verleitet leicht dazu, das Wesentliche außer Acht zu lassen: die Bildqualität. Hier finden sich auf dem Datenblatt des Herstellers eher unspektakuläre Angaben. Ein rückwärtig belichteter, 1/2,3 Zoll großer CMOS-Sensor soll 16 Millionen Pixel Platz bieten, was bei den meisten Digitalkameras heutzutage der Fall ist. Die für heutige Verhältnisse moderate MP-Zahl zeigt, dass Nikon erfreulicherweise nicht beim Pixel-Wettrüsten mitgezogen ist. Die verfügbaren Lichtempfindlichkeitseinstellungen reicht von ISO 100 bis ISO 12.800.

In unserem Test waren wir von der Nikon Coolpix P600 positiv überrascht. Vor allem bei Tageslicht machte sie grundsolide Bilder.

Die Schärfe ist gut, auch wenn es im Tele fast Glückssache ist, den richtigen Schärfepunkt zu erwischen – hier reichen wenig Millimeter, um das Motiv wieder aus dem Schärfebereich rutschen zu lassen. Bei Megazoom-Kameras sind die Bildränder erfahrungsgemäß sehr anfällig. Das ist auch bei der Nikon Coolpix P600 nicht anders. In unserem Test sieht man bei 1440 mm auch ohne 100%-Vergrößerung, dass die Ränder weicher sind als die Mitten. Die Mitte bleibt aber erfreulich scharf. Wer sein Motiv also zentral positioniert, bekommt keine großen Defizite zu spüren.

Nikon Coolpix P600 Details Sample Image
Die Detaildarstellung der Nikon Coolpix P600 ist nicht perfekt, aber für eine Bridgekamera absolut vorzeigbar: 100%-Vergrößerung

Das Rauschverhalten konnte uns ebenfalls positiv überraschen. Zwischen ISO 100 und ISO 400 war es sehr gut. AB ISO 800 sinkt die Qualität aber bei jedem ISO-Schritt stärker ab. ISO 800 geht noch einigermaßen, ISO 1.600 sollte man aber nur noch im Notfall einsetzen. Um ISO 3.200 und 6.400 sollte man wenn möglich einen großen Bogen machen.

Nikon Coolpix P600 Rauschen Rauschverhalten Sample Image
Rauschverhalten der Nikon Coolpix P600 in der 100%-Ansicht von links nach rechts & oben nach unten: ISO 100, 200, 400, 800, 1.600, 3.200, 6.400

Bei der sehr starken Optik haben wir ganz besonders gründlich nach chromatischer Aberration gesucht, also nach Kontrastkanten mit farbigen Rändern. Wir fanden nur einen Hauch von blau-gelben Rändern ab ca. 550 mm, was aber in der Praxis keinen großen Einfluss hat.

Kritik gibt’s für die Farben. Zwar arbeitet der automatische Weißabgleich gut, aber die Farben werden von der Kamera stark überzogen dargestellt. Damit wirken Bilder mit vielen bunten Farben etwas knallig. Auch die Dynamik war in unserem Test etwas flau. Fast alle Bilder hätten, vor allem an wolkigen Tagen, etwas mehr Kontrast vertragen. Das ist zwar in der Nachbearbeitung nur ein Handgriff – aber ein großer Teil der Zielgruppe der Nikon P600 wird sich für digitale Bildbearbeitung nicht interessieren.

Ausstattung – Wi-Fi und Full-HD-Videos

Schade, dass es keine Speicheroption der Bilder im RAW-Format gibt, damit macht sich die Nikon Coolpix P600 für Fotografen mit Ambitionen in der Bildbearbeitung eher uninteressant. Allerdings ist das RAW-Format bei Bridgekameras grundsätzlich selten zu finden.

Bei den Effekten hat die Nikon Coolpix P600 ein paar nette Spielereien auf Lager: Interessante und schöne Filter wie ein gelungener Schwarz-Weiß-Modus, Weichzeichner und mehr findet man, wenn man auf dem Moduswahlrad auf „Effekte“ geht und dann im Menü schaut. Auch eine Panorama-Funktion ist mit dabei, die sich allerdings unter dem Punkt „Scene“ versteckt, wo sonst Voreinstellungen für typische Foto-Situationen zu finden sind.

Videos kann die Nikon P600 maximal in Full-HD-Qualität und mit Stereoton aufnehmen. Einen Test der Videoqualität finden Sie untenstehend. An sich ist die Filmqualität solide, allerdings sollte man sich bewusst sein, dass das starke Tele erstens nicht die gleiche Leistung liefert wie die kürzeren Brennweiten, und zweitens der Autofokus dort ziemlich lange braucht, bis er seinen Fokus gefunden hat.

Sehr praktisch ist das Wi-Fi-Modul der Nikon P600 ermöglicht das schnelle Übertragen der Aufnahmen auf das Smartphone oder Tablet, von wo aus sie über soziale Netzwerke oder per E-Mail mit anderen geteilt werden können. Außerdem kann die Kamera mit einer App ferngesteuert werden – aus der Ferne können aber nur der Zoom und der Auslöser bedient werden. Auch ohne Blick in die Bedienungsanleitung ging der Verbindungsaufbau schnell. Erster Schritt: Die App „Nikon Wireless Mobile Utily“ herunterladen und installieren. Zweiter Schritt: In der Kamera Im Wi-Fi-Menü den Punkt „Mit mob.Gerät verbind.“ Wählen. Dritter Schritt: Im WLAN-Menü des Smartphones die Kamera suchen und dann die App öffnen. Die Verbindung war in unserem Fall (zusammen mit einem Samsung Galaxy S3) sehr stabil und hielt selbst eine Mauer und ca. 20 Meter Abstand aus. Wer also die Nikon Coolpix P600 neben einem Vogelhäuschen aufstellt, kann sich weit weg davon hinsetzen und aus der Entfernung auslösen. Ein netter Nebeneffekt der Wi-Fi-Funktion: Über das GPS des Smartphones kann in den Bilddaten der Aufnahmeort hinterlegt werden.

Zu bemängeln ist nur die Stromversorgung der Nikon Coolpix P600: der Lithium-Ionen-Akku wird in der Kamera selbst geladen. Die Bridgekamera hängt dann am Netzkabel, also könnte man nicht mal mit einem zweiten Akku losziehen. Die Akkulaufzeit an sich empfanden wir aber nicht als dramatisch kurz.

Geschwindigkeit – Durchwachsen

Nikon hebt in seiner Produktbeschreibung zur Nikon Coolpix P600 die verbesserte AF-Messfeldsteuerung und eine multitaskingfähige Bildbearbeitung hervor, die dazu beitragen sollen, schnell zu fokussieren und die Wartezeiten zwischen den Aufnahmen zu reduzieren. Wir sagen: naja. Aktiviert ist die Kamera zwar ziemlich schnell, und in den kürzeren Brennweiten (was bei der Nikon P600 immer noch 600 mm bedeutet) lässt sich auch am Autofokus nichts aussetzen, aber im Tele dauert es häufig mehrere Sekunden, bis die Kamera irgendwann doch mal einen scharfen Punkt anvisiert. Das ist nicht nur aus Geschwindigkeitsgründen ärgerlich, sondern auch, weil man eine sehr ruhige Hand braucht, um das Motiv nicht aus dem „Auge“ zu verlieren.

Einmal scharfgestellt lässt sich an der Autofokusleistung nicht meckern. Ob im Weitwinkel oder im Tele, die Schärfe – wenn gefunden – ist sehr gut.

Bei der Aufnahmen von Serien stellt einem die Nikon Coolpix P600 einige Optionen zu Auswahl: eine normale Serie nimmt 7 Bilder pro Sekunde auf und das 7 Bilder in Folge, was in Ordnung, aber nicht überragend ist. Alternativ kann unter anderem eine Bildrate von einem Bild pro Sekunde angewählt werden, die für ganze 200 Bilder in Folge durchgehalten wird, oder 120 Bilder pro Sekunde bei 60 Bildern in Folge. Bei letzterer Einstellung ist aber von einer stark reduzierten Auflösung auszugehen.

Fazit & Alternativen

Die Nikon Coolpix P600 kann in unserem Test im Vergleich zu ihrer kleinen Schwester Nikon P530 mit einigen Vorteilen punkten. Dazu gehört der bombastische, 60-fache Zoom, das bewegliche Display und die Wi-Fi-Funktionalität. Die Bildqualität ist richtig gut für diesen riesigen Zoom. Der einzige Makel ist die Auslösegeschwindigkeit – und das auch nur in den langen Brennweiten. Unterm Strich ist die Nikon Coolpix P600 ein sehr guter Allrounder für Einsteiger und Fortgeschrittene zu einem fairen Preis. Unser Fazit:

Nikon P600 Auszeichnung     Nikon Coolpix P600 Auszeichnung Zoomtipp

Zu den Alternativen:

  • Wie bereits angekündigt, ist die Konkurrenz unter den 60-fach-Zoomern übersichtlich: Nur die Panasonic Lumix DMC-FZ72 und die Samsung WB2200F können da mithalten, wobei bei diesen Modellen das bewegliche Display fehlt und nur letztere Bridgekamera über Wi-Fi verfügt. Dafür warten beide Modelle mit einer höheren Lichtstärke und einem noch stärkeren Weitwinkel auf.
  • Diejenigen, denen es nicht ganz so wichtig ist, den absoluten Rekord-Zoomer zu besitzen, die aber Wert auf Konnektivität legen, können sich auch bei den 50-fach-Zoomern von Fujifilm umsehen: Die Fujifilm FinePix S1 hat Wi-Fi und einen klappbaren Monitor. Sie kommt damit der Nikon Coolpix P600 sehr nahe und kann außerdem bestimmt den einen oder anderen durch ihre RAW-Speicheroption und ihren Spritzwasserschutz für sich gewinnen.
  • Der Nikon P600 konzeptionell sehr ähnlich ist auch die Sony Cyber-shot DSC-HX400V, auch wenn diese mit ihrem 50-fachen Zoom in nicht ganz so weite Fernen reicht. Sie konnte in den Tests sehr gut abschneiden.

Meine persönliche Bewertung:

4.0/5.0
Test Nikon Coolpix P600
Vorteil: Nikon Coolpix P600
  • 60-facher Zoom – sehr selten
  • Ergonomie der Bedienelemente
  • Kompakt für diese Zoomleistung
Nachteil: Nikon Coolpix P600
  • Mäßige Lichtstärke

Preisevergleich und Aktuelle Angebote


Testberichte der Fachpresse zu Nikon Coolpix P600

Zitat: Die Stärken der Coolpix sind ihre detailreichen Fotos, bei denen allenfalls leichte Farbsäume auffielen.

Platz 55 von 62

Wertung Note 2.55

» zum Test

Zitat: Die Nikon Coolpix P600 schnitt bei der Bildqualität zwar etwas besser ab, doch ihre geringe Geschwindigkeit ließ sie auf den zweiten Rang abrutschen.
Auszeichnung Preis-Leistungs-Sieger

Platz 2 von 4

Wertung Note 2.55

» zum Test

Zitat: Neben dem hohen Arbeitstempo überzeugt die üppige Ausstattung mit 60-fach-Zoom. Doch die Bildqualität lässt in Puncto Detailtreue und Schärfe einige Wünsche offen.

Platz 9 von 10

Wertung 74.2%

» zum Test

Zitat: Im handlichen Gehäuse steckt ein Monsterzoom mit einer Brennweite von 24 bis 1440 Millimetern (umgerechnet aufs Kleinbild). Das entspricht einem Zoomfaktor von 60. Die Fotos sind detailreich mit nur leichten Farbsäumen. Die Bedienung läuft flüssig, aber recht langsam: So braucht die P600 etwa zum Starten mehr als drei Sekunden.

Platz 4 von 5

Wertung Note 2.55

» zum Test

Zitat: Eine für alles - die Nikon P600 bietet mit ihrem Superzoomobjektiv viel Gestaltungsspielraum, bleibt aber eine kompakte Lösung für die Reisefotografie. Ihre Auflösungsleistung ist überzeugend, auch andere Testkriterien wie die Farbdarstellung meistert sie mit sehr guten Noten.
Auszeichnung Bildqualität sehr gut

Einzeltest

Keine Wertung


Zitat: Mächtiges Tele. Große Zoomkamera mit mächtigem Tele für feinste Details, reicht bis knapp 1 500 Millimeter Kleinbildbrennweite. Zoomfaktor: 59-fach. Pro: guter elektronischer Sucher, manuelle Funktionen, starke Makrovergrößerung, schwenkbarer Monitor für Selfies, WLan, HDR. Kontra: langsam beim Speichern, Verwacklungsschutz wenig wirksam.
Auszeichnung befriedigend

Platz 8 von 17

Wertung Note 2.60

» zum Test

Zitat: Neben dem hohen Arbeitstempo überzeugt die üppige Ausstattung mit 60-fach-Zoom. Doch die Bildqualität lässt bei Schärfe und Detailtreue einige Wünsche offen.

Platz 9 von 10

Wertung 74.8%

» zum Test

Zitat: Mit 1440 mm hat die 60fach-Zoomkamera die längste Brennweite im Test. Der Autofokus im Telebereich ist allerdings vergleichsweise langsam.
Auszeichnung gut

Platz 11 von 11

Wertung 77%

» zum Test

Zitat: Die Achillesferse der Nikon ist ihre Trägheit. Eine Startzeit von 3,36 Sekunden ist einfach nicht mehr zeitgemäß […]. Zudem ist die Steuerung im Menü etwas zäh. […] Die größten Stärken der Coolpix sind ihre Bildqualität und Ausdauer: Derart detailreiche Fotos, bei denen allenfalls leichte Farbsäume auffielen, brachte kein anderer Testkandidat zustande. Und eine Akkuladung reicht für überragende 2390 Fotos und damit für den ganzen Urlaub.
Auszeichnung Preis-Leistungs-Sieger

Platz 2 von 4

Wertung Note 2.55

» zum Test

Zitat: Plus: Überdurchschnittliche Bildqualität (für eine Bridgekamera). Sehr effektiver optischer Bildstabilisator. Die Digitalkamera liegt sehr gut in der Hand. Dreh- und schwenkbares, 3,0 Zoll großes Display mit 921.000 Subpixel und großen Einblickwinkeln... Minus: Sehr lange Fokussierungszeit im Telebereich (teilweise deutlich über einer Sekunde). Mit F6,5 lichtschwaches Objektiv am Teleende. Wartezeiten im Menü und bei der Wiedergabe...
Auszeichnung Kauftipp

Einzeltest

Wertung 83.56%

» zum Online-Test

Zitat: Die Nikon Coolpix P600 kann in unserem Test [...] mit einigen Vorteilen punkten. Dazu gehört der bombastische, 60-fache Zoom, das bewegliche Display und die Wi-Fi-Funktionalität. Die Bildqualität ist richtig gut für diesen riesigen Zoom. Der einzige Makel ist die Auslösegeschwindigkeit – und das auch nur in den langen Brennweiten. Unterm Strich ist die Nikon Coolpix P600 ein sehr guter Allrounder für Einsteiger und Fortgeschrittene zu einem fairen Preis.
Auszeichnung gut, Zoomtipp

Einzeltest

Wertung Note 1.80



TESTALARM

Wir benachrichtigen Sie gerne, sobald ein neuer Testbericht zum Produkt "Nikon Coolpix P600" vorliegt!



Meinungen

Ihre Meinung ist gefragt!

Sie haben das Produkt Nikon Coolpix P600 bereits? Schreiben Sie Ihren persönlichen Testbericht und geben Sie hier Ihre Meinung ab.

sehr gut
sehr gut
sehr gut
sehr gut
sehr gut
(Wertung anklicken, um Meinung zu schreiben)


Kundenmeinungen 1 Bewertung

Nikon Coolpix P600

Donnerstag, den 10.04.2014 von René

stars (Gut)

ich habe einige Fotos gemacht und bin sehr zufrieden mit der Kamera, ich habe Vögel, Enten usw. fotografiert aber nur mit Statif, auch den Mond und ein Flugzeug auf einer Höhe von ca. 10000 Metern !
Aber alles mit dem Statif !


Datenblatt Nikon Coolpix P600

  • Typ Bridgekamera
  • Auflösung 16 MP
  • Bildsensor CMOS
  • Sensorgröße (Zoll) 1/2,3 Zoll
  • Sensorgröße (Breite mm) k.A.
  • Sensorgröße (Höhe mm) k.A.
  • Vollformat-Sensor k.A.
  • APS-C-Sensor k.A.
  • MicroFourThirds-Sensor k.A.
  • Bajonett k.A.
  • optischer Zoom 60 x
  • Anfangsbrennweite 24 mm
  • Maximalbrennweite 1440 mm
  • Anfangslichtstärke Weitwinkel 3,3 f
  • Anfangslichtstärke Tele 6,5 f
  • Digitaler Zoom 4
  • Crop-Faktor k.A.
  • Farbtiefe k.A.
  • Displaygröße 3 Zoll
  • Displayauflösung 921000 Pixel
  • Display beweglich Display beweglich wird unterstützt.
  • Touchscreen Touchscreen nicht unterstützt.
  • Sucher elektronischer Sucher
  • Belichtungssteuerung Halbautomatik, Manuell, Programmautomatik
  • Moduswahlrad Moduswahlrad wird unterstützt.
  • Lichtempfindlichkeit min. 100 ISO
  • Lichtempfindlichkeit max. 12800 ISO
  • Dateiformate k.A.
  • Verschlusszeit min. 1/4000 sek
  • Verschlusszeit max. 15 sek
  • Bulb-Funktion Bulb-Funktion nicht unterstützt.
  • Integrierter Blitz TTL-Blitzautomatik mit Messblitzen
  • Makro 1 cm
  • optischer/ mechanischer Bildstabilisator optischer/ mechanischer Bildstabilisator wird unterstützt.
  • Digitale Bildstabilisierung k.A.
  • Gesichtserkennung Gesichtserkennung wird unterstützt.
  • 3D k.A.
  • Erweiterbarer Speicher SD, SDHC, SDXC
  • Verbindung zum PC USB
  • HDMI-Anschluss HDMI-Anschluss wird unterstützt.
  • Video Full-HD, HD, VGA
  • Videoformat MOV
  • Stromversorgung Li-Ion-Akku
  • Wasserdicht Wasserdicht nicht unterstützt.
  • Spritzwasserschutz Spritzwasserschutz nicht unterstützt.
  • Wi-Fi Wi-Fi wird unterstützt.
  • Bluetooth k.A.
  • GPS GPS nicht unterstützt.
  • Zubehörschuh Zubehörschuh nicht unterstützt.
  • Sofortbildkamera k.A.
  • Sofortbild-Technologie k.A.
  • Bildgröße k.A.
  • Nikon-Autofokusmotor (Nur relevant bei Nikon-DSLRs) k.A.
  • Gewicht 565 g
  • Maße (Höhe) 8,5 cm
  • Maße (Breite) 12,5 cm
  • Maße (Tiefe) 10,7 cm
  • Sonstiges k.A.

Bridgekameras

Nikon Coolpix P600

Nikon Coolpix P600 - Preis suchen Amazon Preis kann jetzt höher sein


0.0604