Canon PowerShot SX700 HS im Test

Produktbild - Canon PowerShot SX700 HS

Preis: 249,00 € bei EURONICS

  • kompakte Digitalkamera |
  • Sensor: 16 MP, CMOS, 1/2,3 Zoll |
  • 30 x opt. Zoom |
  • Brennweite: 25 - 750 mm |
  • Anfangslichtstärke: f3,2 - f6,9 |
  • Display: 3 Zoll (922000 Pixel) |
  • Belichtungssteuerung: Halbautomatik, Manuell, Programmautomatik

Note 2,0

Tests gesamt: 3
Gelistet seit: 02/2014

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Auswertung der Tests: Kompakter Reisezoom mit soliden Ergebnissen

Die Canon PowerShot SX700 HS reiht sich in die noch sehr kurze Liste der kompakten Digitalkameras mit 30-fachem Zoom ein. Viel Brennweite ist aber nicht alles, was die Canon-Kamera zu bieten hat. Auch die Ausstattung ist nicht von schlechten Eltern, und manuelle Belichtungsoptionen bietet die Kamera neben den Vollautomatiken ebenfalls.

Die Kosten für die Canon PowerShot SX700 HS liegen bei einer unverbindlichen Preisempfehlung von 349,- Euro.

Gehäuse – klein für den Zoom

Den Megazoom sieht man der Canon PowerShot SX700 HS nicht an. Zwar kann man sie mit einer Gehäusetiefe von 3,5 cm nicht gerade schlank nennen, aber im Vergleich zu Bridgekameras mit 30-fachem Zoom (z.B. die Fujifilm FinePix HS25EXR) ist sie ein Zwerg und passt noch in größere Jackentaschen. Das Gewicht mit Akku und Speicherkarte beträgt gerade mal 269 Gramm.

Die Verarbeitung ist gut, vor allem das Metallgehäuse kann im Test gefallen. Der gummierte Handgriff sorgt für einen guten Halt. Nur eine Daumenablage auf der Rückseite wurde von einem Test vermisst.

Das Display der Canon PowerShot SX700 HS bietet auf drei Zoll eine sehr gute Auflösung von 922.000 Pixeln. Leider ist es weder dreh- oder schwenkbar und bietet auch keine Touchscreen-Funktion. Gelobt wurde es im Test aber für seinen großen Einblickwinkel.

Canon PowerShot SX7007 HS

Bedienung – für alle Zielgruppen

Die Canon PowerShot SX700 HS ist eine gute Allrounder-Kamera. Man kann sie guten Gewissens sowohl Point-and-Shoot-Fotografen in die Hand geben, den eine umfangreiche Automatik ist selbstverständlich mit an Bord. Gleichzeitig können auch Fortgeschrittene sich austoben, denn wie ein Blick auf die Rückseite verrät, werden auf dem Moduswahlrad auch manuelle Belichtungsoptionen, also Zugriff auf Zeit und Blende angeboten.

Eine erwähnenswerte Ausnahme bei der Canon PowerShot SX700 HS sind die großen Tasten der Digitalkamera. Im Vergleich zu vielen Konkurrentinnen, an denen man sich droht die Fingernägel abzubrechen, ist das eine Eigenschaft, die man lobend hervorheben kann.

Die Bedienung an sich wird im Test als einfach beschrieben. Im Menü findet sich demnach jeder schnell zurecht, auch wenn er keine Erfahrungen mit Digitalkameras hat. Trotzdem werden dank der manuellen Belichtungseinstellungen auch Fortgeschrittene ihren Spaß mit der Kamera haben. Super: Das Moduswahlrad auf der Rückseite für einen schnellen Wechsel zwischen den Modi.

Optik – extrem kompakter Megazoomer

So viel Brennweite in einem so flachen Gehäuse gibt es selten. Das Brennweitenspektrum der Canon PowerShot SX700 HS reicht von 25 bis 750 mm, also einem guten Weitwinkel bis in den sehr starken Telebereich. Hier wird man nur selten eine Brennweite vermissen, was die Canon SX700 HS zu einer optimalen Begleiterin auf Reisen macht: wenig Gepäck, aber viele Möglichkeiten.

Die Lichtstärke ist mit f3,2 bis f6,9 durchschnittlich, ein Bildstabilisator ist selbstverständlich mit dabei.  Der konnte im Test mit einer guten Leistung überzeugen. Der Makromodus kann sich mit einer Nahbereichsgrenze von nur einem Zentimeter ebenfalls sehen lassen.

Bildqualität: Solide in ihrer Preisklasse

Mit 16 Megapixeln auf einem 1/2,3-Zoll-Sensor des Typs CMOS ist die Canon SX700 HS mit dem derzeitigen Durchschnitt ausgestattet. Vielversprechend ist der Einsatz eines neuen Prozessors, des DIGIC 6.

Im Test schnitt die Canon PowerShot SX700 HS solide ab. Vor allem bei Tageslicht, also ISO 100 und 200, machte sie gute, rauschfreie Bilder. Erfahrene Fotografen werden hier zwar in der Vergrößerung bereits die ersten  Effekte kamerainterner Bildbearbeitung finden, aber dem Laien wird nichts auffallen.

Erst bei ISO 400 werden die ersten Details nennenswert glattgebügelt. Allerdings kann man laut Test selbst ISO 800 noch gut verwenden. Das bedeutet, dass auch Aufnahmen bei Dämmerlich ansehnlich gelingen, solange man sich an einer relativ starken Weichzeichnung nicht stört. Erst ISO 1.600 sollte laut Test gemieden werden.

Die Farbdarstellung ist gut, kleine Mängel gibt es aber aufgrund des großen Zoomumfangs. Ein großer Brennweitenumfang zieht eigentlich immer einen Kompromiss bei der Bildqualität nach sich. Die Ränder sind z.B. im Weitwinkel unschärfer als die Mitten. Unproblematisch (und wahrscheinlich kameraintern korrigiert) sind die Werte für Vignettierung, Verzeichnung und chromatische Aberration.

Ausstattung: Full-HD-Video & Wi-Fi

Die Canon PowerShot SX700 HS bietet, wie es sich heutzutage gehört, auch als Camcorder einige Möglichkeiten. Mit an Bord ist ein Full-HD-Videomodus (1080p, 60B/s), der mit Stereoton aufzeichnet. Gestartet wird die Videoaufnahme über eine separate Taste auf der Oberseite. Im Test konnte die Videoqualität gut gefallen: Gute Details, flüssige Bewegungen und ein treffsicherer, wenn auch hier und da etwas langsamer Autofokus.

Auch ein Wi-Fi-Modul ist in der Canon PowerShot SX700 HS verbaut. Damit können die Fotos ohne Suche nach dem USB-Kabel auf den Rechner oder ein Smartphone (oder Tablet) übertragen werden. Auch ein direkter Upload in diverse soziale Netzwerke ist möglich. Auch kann die Kamera über mobiles Gerät ferngesteuert werden. Eine Reihe von Effektfiltern findet sich natürlich auch in der Digitalkamera.

Geschwindigkeit: Schnelle, aber kurze Serien

Bei der Auslöseverzögerung macht sich die Canon PowerShot SX700 HS gut. Im Weitwinkel bleibt die Verzögerung bis zum "Klick" deutlich unter einer halben Sekunde. Im Tele kann es mal etwas länger dauern, aber auch hier wurde sie immer noch als schnell beschrieben. Damit ist die Digitalkamera schnappschusstauglich.

Solide klingt die Serienbildfunktion der Digitalkamera. Mit 8,5 Bildern pro Sekunde ist sie relativ schnell – wenn diese Serie auch nur vier Bilder, also ca. eine halbe Sekunde lang durchgehalten wird, bevor die Kamera eine Rechenpause braucht.

Fazit zur Canon PowerShot SX700 HS

Die Canon PowerShot SX700 HS bietet ein nahezu unschlagbares Verhältnis von Kompaktheit und Zoomangebot. Auch die sonstige Ausstattung ist nicht übel, womit die Canon-Kamera vor alles als Reisekamera prädestiniert ist. Bei der Bildqualität darf man keine High-End-Ansprüche haben, aber schlecht ist die Kamera keinesfalls. Dazu kommen gute Testergebnisse bei der Geschwindigkeit und ein gut verarbeitetes Gehäuse.

Alternativen

Die direkte Konkurrenz ist überschaubar: Die Panasonic Lumix DMC-TZ61 bietet sehr ähnliche Eckdaten, ist aber ein bisschen ins Weitwinkel verschoben (24-720mm) und GPS zu bieten. Sie ist allerdings auch etwas teurer. Das gleiche Brennweitenspektrum bietet auch die Sony Cyber-shot DSC-HX60. Die einzigen weiteren Kameras mit 30-fachem Zoom sind deren Vorgänger, die Vorjahresmodelle Sony Cyber-shot DSC-HX50 und HX50V.

PRO CONTRA
  • Sehr großer, 30-facher Zoom
  • Moduswahlrad
  • Manuelle Belichtungskontrolle
  • Für diese Optik sehr kompakt & leicht – Reisekamera
  • Full-HD-Video
  • Gute Displayauflösung
  • Große Tasten
  • Guter Makromodus
  • Wi-Fi-Modul mit Fernbedienungsmöglichkeit
  • Display nicht beweglich & kein Touchscreen
  • Lichtstärke durchschnittlich
  • Serienaufnahmen nur kurze Folge

Testurteile der Fachpresse



Ausgabe 8/2014
Zitat: Plus: Klassenübliche Bildqualität für eine Reisezoomkamera . 30-fach-Zoomobjektiv mit enorm großem Brennweitenbereich. Mit 25mm sehr brauchbarer Weitwinkelbereich. Kompaktes Kameragehäuse. Hochwertig verarbeitetes Kameragehäuse. Sehr effektiver optischer Bildstabilisator… Minus: Sichtbare Unschärfe in der rechten Bildhälfte. Mit 2,6 Bildern pro Sekunde langsame Serienbildrate. Keine Speicherung im RAW-Bildformat möglich…
Auszeichnung

gut, Kauftipp, Video-Tipp

  • Einzeltest
  • Wertung 86.02%

zum Test



Ausgabe 7/2014
Zitat: Die Nachfolgerin der SX280 HS hat mehr Zoom und eine höhere Auflösung. Das GPS-Modul hat Canon weggelassen.
Auszeichnung

gut

  • Platz 1 von 6
  • Wertung 79%

zum Test



Ausgabe 6/2014
Zitat: Die Aufnahmen der Canon Powershot SX700 überzeugen. Vor allem bei Tageslicht und Landschauftsaufnahmen zeigt sie, was sie kann. Der Bildstabilisator erledigt seinen Job bei 30x Zoom hervorragend, scharfe Bilder sind auch in diesem Zoombereich gut möglich.
  • Keine Platzierung
  • Keine Wertung

zum Test

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Datenblatt Canon PowerShot SX700 HS

Typ kompakte Digitalkamera
Auflösung 16 MP
Bildsensor CMOS
Sensorgröße (Zoll) 1/2,3 Zoll
Sensorgröße (Breite mm) k.A.
Sensorgröße (Höhe mm) k.A.
Vollformat-Sensor Vollformat-Sensor nicht unterstützt.
APS-C-Sensor APS-C-Sensor nicht unterstützt.
MicroFourThirds-Sensor k.A.
Bajonett k.A.
optischer Zoom 30 x
Anfangsbrennweite 25 mm
Maximalbrennweite 750 mm
Anfangslichtstärke Weitwinkel 3,2 f
Anfangslichtstärke Tele 6,9 f
Digitaler Zoom 4
Crop-Faktor k.A.
Farbtiefe k.A.
Displaygröße 3 Zoll
Displayauflösung 922000 Pixel
Display beweglich Display beweglich nicht unterstützt.
Touchscreen Touchscreen nicht unterstützt.
Sucher k.A.
Belichtungssteuerung Halbautomatik, Manuell, Programmautomatik
Moduswahlrad Moduswahlrad wird unterstützt.
Lichtempfindlichkeit min. 100 ISO
Lichtempfindlichkeit max. 3200 ISO
Dateiformate JPEG
Verschlusszeit min. 1/3200 sek
Verschlusszeit max. 15 sek
Bulb-Funktion Bulb-Funktion nicht unterstützt.
Integrierter Blitz ja
Makro 1 cm
optischer/ mechanischer Bildstabilisator optischer/ mechanischer Bildstabilisator wird unterstützt.
Digitale Bildstabilisierung Digitale Bildstabilisierung nicht unterstützt.
Gesichtserkennung Gesichtserkennung wird unterstützt.
3D k.A.
Erweiterbarer Speicher SD, SDHC, SDXC
Verbindung zum PC USB
HDMI-Anschluss HDMI-Anschluss wird unterstützt.
Video Full-HD, HD, VGA
Videoformat MP4
Stromversorgung Li-Ion-Akku
Wasserdicht Wasserdicht nicht unterstützt.
Spritzwasserschutz Spritzwasserschutz nicht unterstützt.
Wi-Fi Wi-Fi wird unterstützt.
GPS GPS nicht unterstützt.
Zubehörschuh Zubehörschuh nicht unterstützt.
Nikon-Autofokusmotor (Nur relevant bei Nikon-DSLRs) k.A.
Gewicht 269 g
Maße (Höhe) 6,6 cm
Maße (Breite) 11,3 cm
Maße (Tiefe) 3,5 cm
Sonstiges k.A.

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