Canon PowerShot S95 im Test

Produktbild - Canon PowerShot S95

Preis: 303,00 € bei Amazon

  • kompakte Digitalkamera |
  • Sensor: 10 MP, CCD, 1/1.7 Zoll |
  • 3,8 x opt. Zoom |
  • Brennweite: 28 - 105 mm |
  • Anfangslichtstärke: f2 - f4,9 |
  • Display: 3 Zoll (461000 Pixel) |
  • Belichtungssteuerung: Manuell, Halbautomatik, Programmautomatik

Note 2,1

Tests gesamt: 11
Gelistet seit: 09/2010

3 Meinungen

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  • Preise

Auswertung der Testberichte

Die Canon Powershot S95 ist eine kompakte Digitalkamera für anspruchsvolle Hobbyfotografen und Einsteiger. Die Vorgängerin ist die PowerShot S90, die in fast jedem Test mit einer Auszeichnung bedacht wurde. Dank einem großen, sehr gut auflösendem Display, Weitwinkel, guter Lichtstärke und guter Bildqualität ist sie durchaus eine Empfehlung wert. Zumindest, wenn man mehr Wert auf gute Bilder als auf einen bombastischen Zoomumfang legt. Mit der PowerShot S100 gibt es inzwischen einen Nachfolger.

Gehäuse – sehr gutes Display
Gelobt wurde in vielen Tests die gute Verarbeitung der Digitalkamera. Mit 170 g ist sie recht leicht. Mit ca. 3 cm Gehäusetiefe passt sie aber nicht mehr gut in Kleidertaschen. Den 3-Zoll-Bildschirm mit einer Auflösung von 461.000 Bildpunkten hat die Canon PowerShot S95 von der S90 übernommen. Das überdurchschnittlich gut auflösende Display wurde schon in mehreren Tests positiv hervorgehoben; es bietet eine scharfe und kontrastreiche Vorschau. Das Stativgewinde liegt ca. im Schwerpunkt der Kamera und ist außerdem aus Metall - sehr gut.

Bedienung – umfangreiche Eingriffsmöglichkeiten
Herausragendes Merkmal der alten S90 war der Steuerring am Objektiv, mit dem verschiedene Aufnahmeeinstellungen durch Drehen manuell angepasst werden konnten. Beim neuen PowerShot-Modell hat Canon den Steuerring optimiert, so dass Aufnahmeeinstellungen wie ISO-Empfindlichkeit, Verschlusszeit, Blende, Schärfe, Stufenzoom und Belichtungskorrektur noch flexibler eingestellt werden können. Welche der Funktionen per Objektivring eingestellt wird, kann über die „Ring Func“-Taste auf der Gehäuseoberseite der Digitalkamera bestimmt werden. Daneben gibt es noch eine programmierbare Schnellzugriffstaste.
Die Canon PowerShot S95 bietet sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene die passende Bedienung. Für Anfänger und Drauflosknipser bietet die Kamera 28 Motivprogramme und eine Programmautomatik, die auch die „Scene-Detection“-Technologie beinhaltet. Dabei handelt es sich um eine intelligente Automatik, die sich aus den Motivprogrammen das passende heraussucht. Für Fortgeschrittene oder Lernwillige bietet die S95 auch das volle Programm aus manuellem Modus und Halbautomatiken. Eingestellt werden diese Modi wie bei DLSRs über ein Moduswahlrad.

Optik
– Weitwinkel, lichtstark, aber schwach bei Tele und Makro
Die Canon S95 bietet ein Brennweitenspektrum von 28 bis 105 mm mit einer ausgezeichneten Lichtstärke von f2,0 bis f4,9. Das lichtstarke 3,8fach-Zoomobjektiv ist also das gleiche geblieben. Die PowerShot S95 ist jedoch die erste Kompaktkamera von Canon, die mit dem neuen Hybrid-Bildstabilisator des Herstellers ausgestattet ist. Er soll Verwacklungsunschärfen bei Tele- und Makroaufnahmen noch besser reduzieren. Und tatsächlich bescheinigen die Tests dem Stabilisator einhellig eine sehr gute Leistung, vor allem im Nahbereich. Die Makro-Nahgrenze liegt allerdings bei recht schwachen 5 cm.

Bildqualität – großer Sensor, gutes Ergebnis
In der Kamera ein vergleichsweise großer 1/1,7-Zoll-CCD-Bildsensor mit einer Auflösung von 10 Megapixel – der gleiche übrigens, der im Canon-Kompaktkamera-Flaggschiff G12 steckt! In Verbindung mit dem DIGIC-4-Bildprozessor soll er für eine exzellente Bildqualität sorgen – auch bei schwachen Lichtverhältnissen. Bis ISO 400 kann der S95 sowohl das Rauschen als auch die Auflösung betreffend auch eine gute Bildqualität bescheinigt werden. Erst ab ISO 800 stört der aggressive Rauschfilter, was für matschige Bilder sorgt und sich dementsprechend auch negativ in der Auflösung niederschlägt. Im Vergleich zu vielen anderen Kompaktkameras schlägt sich die S95 hier aber noch gut. Die Farbtreue kann gefallen. Unterm Strich konnte die Bildqualität der Canon S95 in den Testberichten überzeugen. Auch bei weniger Licht ist sie noch so gut, dass ein Test ihr das Prädikat „Available-Light-tauglich“ verlieh. Wer also viel in Dämmerlicht fotografiert – z.B. in Kneipen und Clubs – könnte hier richtig liegen.

Ausstattung – HD-Video und viele Filter
Bei der S90 waren viele Tester verwundert darüber, dass die Kamera zwar einen HDMI-Anschluss, jedoch keine HD-Videofunktion besitzt. Dieses Manko hat Canon behoben. Die PowerShot S95 nimmt HD-Videos mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Bildpunkten und 24 Bildern pro Sekunde auf. Der Ton wird dabei sogar in Stereo aufgezeichnet. Die Schärfe wird aber nicht nachgeführt und auch der optische Zoom steht nicht zur Verfügung.
Die S95 bietet neben JPEGs auch die Aufzeichnung von Bildern im verlustfreien RAW-Format. Außerdem steht der Filter "Miniatur-Effekt" nicht nur bei der Bildaufzeichnung, sondern auch bei der Videoaufnahme zur Verfügung. Der Filter lässt reale Szenen wie Modelllandschaften erscheinen. Auch ein HDR-Modus (High Dynamic Range) ist mit dabei, die aus drei in Serie aufgenommenen Bildern ein Bild mit hohem Dynamikumfang errechnet – ein Stativ wird dabei in den Tests dringend empfohlen. Der Blitz fährt automatisch aus und erfreulicherweise danach auch wieder ein. Histogrammanzeige und Panorama-Hilfsfunktion (keine Automatik) sind auch an Bord. Der Akku reichte im Test für ca. 120 bis 340 Aufnahmen - leider knapp unter Durchschnitt.

Geschwindigkeit – nicht besonders beeindruckend, aber ok
In puncto Geschwindigkeit erhält die Canon PowerShot S95 ein „so lala“. Im Schnitt schafft die Digitalkamera in den Tests eine Auslösegeschwindigkeit von 0,5 Sekunden – genau auf der Grenze dessen, was wir noch als Schnappschusstauglich bezeichnen. Im Motivprogramm "Tiere und Kinder" ist sie schneller, stellt aber erst ab ca. 1 Meter Entfernung scharf. Motivverfolgung beherrscht die Kamera auch. Die Trefferquote des Autofokus war recht zuverlässig.

Testurteile der Fachpresse



Ausgabe 4/2011
Zitat: Bildqualität: 78%; Geschwindigkeit: 73%; Ausstattung: 81%; Bedienung: 80%
Auszeichnung

sehr gut

  • Platz 6 von 6
  • Wertung 77%

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Ausgabe 4/2011
Zitat: PLUS: Herausragende Bildqualität, rauscharm, tolle Bedienung, lichtstarkes Objektiv, kompaktes Gehäuse.
Auszeichnung

Kauftipp, Bester im Test

  • Keine Platzierung
  • Keine Wertung

zum Test



Ausgabe 3/2011
Zitat: Canon kündigte seine PowerShot S95 als besonders dämmerungstauglich an. Tatsächlich zeigte sie im Testlabor auch bei mittleren ISO-Werten gute Rauschwerte. Ab ISO 800 allerdings setzt der interne Rauschfilter ein... Trotzdem verdient sich die Kamera mit frischen, originalgetreuen Farben und großer Detailgenauigkeit bei Tageslichtaufnahmen ein „gut“.
  • Einzeltest
  • Keine Wertung

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test (Stiftung Warentest)

Ausgabe 3/2011
Zitat: Bildqualität: gut, Videosequenzen: gut, Blitz: gut, Monitor: gut, Handhabung: befriedigend, Vielseitigkeit: gut
Auszeichnung

gut

  • Platz 1 von 6
  • Wertung Note 2.2

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Ausgabe 2/2011
Zitat: PLUS: Lichtstarke Optik, gutes Display, HDR-Modus, tolle Bedienung. MINUS: Merkliche Verzeichnung im Weitwinkel, schwacher Filmmodus.
  • Platz 2 von 5
  • Wertung 74.9%

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Ausgabe 1/2011
Zitat: Die leichte PowerShot S95 lässt der Kreativität des Fotografen viel Spielraum. Im Weitwinkel ist die Canon erfreulich lichtstark, mit mehr Brennweite sackt die Lichtstärke zusammen. Dennoch ist die S95 eine smarte Immer-dabei-Kamera, die durch den mechanischen Objektivring ein Stück analoge Fototechnik zurückbringt.
  • Einzeltest
  • Wertung 82.29%

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Ausgabe 1/2011
Zitat: Der Autofokus funktioniert recht zuverlässig. Und auch in Sachen Bildqualität setzt sich die die S95 gegen das übrige Testfeld durch. […] Die S95 punktet mit vielen Einstellmöglichkeiten, gutem Bedienkomfort und solider Bildqualität.
Auszeichnung

Kauftipp Edelkompakte

  • Platz 1 von 4
  • Wertung 63.5%

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Ausgabe 1/2011
Zitat: Ein Umstieg von der Canon PowerShot S90 zur Canon PowerShot S95 lohnt sich nicht unbedingt, wer dagegen eine etwas preisgünstigere und vor allem kompaktere Alternative zur Canon PowerShot G12 sucht, der liegt [...] bei der Canon PowerShot S95 richtig.
Auszeichnung

Preistipp, Technik-Tipp

  • Einzeltest
  • Wertung 83.52%

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Ausgabe 12/2010
Zitat: Die PowerShot S95 erreicht fast die Bildqualität der großen Schwester G12. Die Ausstattung ist deutlich bescheidener, dafür passt die kleine Canon problemlos in die Hosentasche.
Auszeichnung

sehr gut

  • Platz 5 von 7
  • Wertung 77%

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Ausgabe 11/2010
Zitat: Vor knapp einem Jahr haben wir (...) die Canon PowerShot S90 in einem Kompakttest vorgestellt. Das Spitzenmodell der S-Klasse von Canon hatte damals eine recht gute Figur gemacht. (...) Nun ist ihre Nachfolgerin Namens S95 da. Ob sie die Tugenden der Vorgängerin behalten hat oder gar übertrifft und ob Canon vielleicht sogar die damals kritisierte Videotauglichkeit und andere Mängel beseitigen konnte, zeigt dieser Test.
Auszeichnung

5 Dots

  • Einzeltest
  • Wertung 5
    von 5 Punkten

zum Test



Ausgabe 11/2010
Zitat: So schlicht und elegant die S95 wirken mag, so durchdacht ist ihr Bedienkonzept: Ein Drehring um das Objektiv kann ebenso wie eine Festtaste auf der Rückseite frei belegt werden, womit man schnellen Zugriff auf die beiden am häufigsten benutzen Parameter wie den ISO-Wert hat.
  • Einzeltest
  • Keine Wertung

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sehr gutmangelhaft (2)
sehr gutausreichend
sehr gutbefriedigend
sehr gutgut (1)
sehr gutsehr gut
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Benotung 1 Sterne

Wasserfest
29.11.2010

Unterwasser kein Stern

Wir haben die Kamera für den Unterwassereinsatz und wegen RAW Mode gekauft.

Im Macro Mode kommt der Blitz wegen rel. langem Gehäuse trotz Diffusor kaum auf das Motiv. Bilder sind sehr unausgewogen belichtet. Motiv selber unterbelichtet und Umgebung überbelichtet.

Farbraum Dynamik eingeschränkt. Farben nicht naturgetreu. Unterwassermode liefert unbrauchbare Ergebnisse (logisch, wie will die Kamera wissen, wieviel Rot sie zur jeweiligen Tiefe zumischen muss). Mit manuellem Weissabgleich Ergebnisse besser, wenn auch nicht gut. Bildern fehlt Kontrast.

Schade, Fehlkauf.

Benotung 4 Sterne

Arne
02.11.2010

Sehr zufrieden

Speziell nachts macht die Kamera geniale Bilder, die Empfindlichkeit ist der Hammer!
Unterwasserbilder waren auch nicht schlecht. Das Unterwasserprogramm habe ich aber noch nicht gefunden.

Benotung 1 Sterne

Gerhard
29.09.2010

Verheerendes Bildergebnis

Viel zu helle Bildwiedergabe, Farbverfälschung, hohes Rauschen durch zu hohe ISO-Wahl.
Von kurzen Auslösezeiten durch Stabilisator nichts zu sehen.

Datenblatt Canon PowerShot S95

Typ kompakte Digitalkamera
Auflösung 10 MP
Bildsensor CCD
Sensorgröße (Zoll) 1/1.7 Zoll
Sensorgröße (Breite mm) k.A.
Sensorgröße (Höhe mm) k.A.
Vollformat-Sensor k.A.
APS-C-Sensor k.A.
MicroFourThirds-Sensor k.A.
Bajonett k.A.
optischer Zoom 3,8 x
Anfangsbrennweite 28 mm
Maximalbrennweite 105 mm
Anfangslichtstärke Weitwinkel 2 f
Anfangslichtstärke Tele 4,9 f
Digitaler Zoom 4
Crop-Faktor k.A.
Farbtiefe k.A.
Displaygröße 3 Zoll
Displayauflösung 461000 Pixel
Display beweglich Display beweglich nicht unterstützt.
Touchscreen k.A.
Sucher k.A.
Belichtungssteuerung Manuell, Halbautomatik, Programmautomatik
Moduswahlrad k.A.
Lichtempfindlichkeit min. 80 ISO
Lichtempfindlichkeit max. 3200 ISO
Dateiformate JPEG, RAW
Verschlusszeit min. 1/1600 sek
Verschlusszeit max. 15 sek
Bulb-Funktion Bulb-Funktion nicht unterstützt.
Integrierter Blitz Blitz aus, Automatikblitz, Funktion zur Vermeidung roter Augen, Aufhellblitz, Langzeitsynchronisation
Makro 5cm (Weitwinkel)
optischer/ mechanischer Bildstabilisator optischer/ mechanischer Bildstabilisator wird unterstützt.
Digitale Bildstabilisierung Digitale Bildstabilisierung nicht unterstützt.
Gesichtserkennung Gesichtserkennung wird unterstützt.
3D k.A.
Erweiterbarer Speicher SD, SDHC, SDXC
Verbindung zum PC USB 2.0
HDMI-Anschluss HDMI-Anschluss wird unterstützt.
Video VGA, HD
Videoformat MOV
Stromversorgung Li-Ion-Akku
Wasserdicht Wasserdicht nicht unterstützt.
Spritzwasserschutz Spritzwasserschutz nicht unterstützt.
Wi-Fi k.A.
GPS k.A.
Zubehörschuh k.A.
Nikon-Autofokusmotor (Nur relevant bei Nikon-DSLRs) k.A.
Gewicht 193 g
Maße (Höhe) 5,8 cm
Maße (Breite) 10 cm
Maße (Tiefe) 3 cm
Sonstiges HDR-Funktion, manueller Steuerring am Objektiv

 

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